• 15.11.2013, 10:59:50
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Entholzer zum Personalabbau bei der Lenzing AG: "Völlig unverständlich"

Designierter Parteichef der SPÖ OÖ sieht Konzernstandort gefährdet

Utl.: Designierter Parteichef der SPÖ OÖ sieht Konzernstandort
gefährdet =

Linz (OTS) - Nicht nachvollziehbar ist für Reinhold Entholzer, den
designierten Parteivorsitzenden der SPÖ Oberösterreich, der
Personalabbau bei der Lenzing AG. Der Faserhersteller baut in
Oberösterreich ab Jänner 2014 knapp 400 MitarbeiterInnen ab, dazu
müssen rund 300 Leiharbeiter gehen. "Eine völlig unverständliche
Entscheidung, das Unternehmen ist kein Krisenfall und macht ja nach
wie vor sehr hohe Gewinne", sagt Entholzer.

Dabei habe Lenzing-AG-Chef Peter Untersperger noch am 8. Oktober 2013
der Belegschaft versprochen, dass durch "notwendige
Umstrukturierungen" 97 Prozent der MitarbeiterInnen danach einen
sichereren Arbeitsplatz haben würden. Entholzer: "Bei den
mathematischen Schwierigkeiten, die Generaldirektor Untersperger hat,
wäre es wünschenswert, auch einmal bei der Führungsebene etwas zu
verändern."

Da der Personalstand schon jetzt gering sei, dürfe man durch den
massiven Abbau von Jobs große Probleme hinsichtlich der Qualität
erwarten. "Das liegt auf der Hand", betont Entholzer. Der gesamte
Standort Lenzing sei durch die Maßnahmen der Konzernführung
gefährdet.

"Man darf das absolut nicht herunterspielen. Die Lage ist ernst. Vor
allem aber ist diese Vorgangsweise der Beweis dafür, dass in einigen
Kreisen der Industrie der Börsenkurs und die Gewinne für die
Aktionäre die Götzen sind, die auf Kosten der Arbeitsplätze und der
Einkommen der MitarbeiterInnen um jeden Preis hoch gehalten werden",
so der designierte Parteivorsitzende der SPÖ Oberösterreich.

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