9. Wiener Herz-Kreislauf-Event zeigt: Risikofaktoren für Erkrankungen weit verbreitet

Mehr als drei Viertel der TeilnehmerInnen weisen zumindest ein Risiko auf

Wien (OTS) - "Wir müssen mehr auf unsere Gesundheit schauen!" So lassen sich die heute präsentierten Ergebnisse des diesjährigen Wiener Herz-Kreislauf-Event einmal mehr auf den Punkt bringen. Zwischen Mitte September und Ende Oktober wurden in stark frequentierten Einkaufszentren fast 4.000 Menschen mit Messungen und individuellen Beratungen direkt erreicht. Knapp mehr als die Hälfte waren Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 48 Jahren. 1.483 vollständig ausgefüllte Teilnahmekarten dienten als Basis für die Auswertung durch Univ.Prof. Dieter Magogmetschnigg, wissenschaftlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Event.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einem Blick

Der häufigste Risikofaktor - und oft Basis für andere Risiken:
Zwei Drittel der TeilnehmerInnen sind übergewichtig oder adipös. Ein Drittel leidet unter Bluthochdruck, 67 Prozent davon werden nicht behandelt. Ein Drittel der TeilnehmerInnen hat mit dem Rauchen aufgehört, der Anteil der RaucherInnen ist von 33 auf 25 Prozent gesunken. Bei einem Drittel wurden Gefäßfunktionsstörungen nachgewiesen. Der Blutzuckerwert ist bei 51 Prozent erhöht. Nur acht Prozent kennen ihre Cholesterinwerte, bei rund der Hälfte davon sind diese erhöht.

Die Risikofaktoren sind zwar meist leicht zu diagnostizieren, werden aber trotzdem selten rechtzeitig erkannt - weil sie kaum Beschwerden verursachen. "Je früher man, etwa durch kleine Änderungen in der persönlichen Lebensweise, entgegen wirkt, desto besser", erklärt Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung. Veranstaltungen wie der Herz-Kreislauf-Event helfen, ein Bewusstsein dafür bei den Menschen zu schaffen. Demnach wollen auch 29 Prozent der TeilnehmerInnen mehr für ihre Gesundheit tun: Mehr Bewegung, gesünder Essen, Stress abbauen und regelmäßig zum Arzt/zur Ärztin gehen.

Nachhaltigkeit durch Eigenverantwortung

Regelmäßige Checks und Messungen sind wichtig. Die Verantwortung dafür liegt bei den Menschen selbst. Und genau darauf wurde heuer besonderes Augenmerk gelegt. Bei den Stationen wurden überwiegend Selbstmessungen angeboten, um zu zeigen: Selbst messen geht schnell und einfach. Ein Konzept, das die Wiener Gesundheitsförderung bereits seit Anfang des Jahres bei den Blutdruckmessungen verfolgt.

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Gesundheitsförderung gemeinnützige GmbH - WiG Franziska Renner Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/4000 76921 franziska.renner@wig.or.at www.wig.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WIG0001