Stronach/ Franz: Wartezeit auf Krebstherapie unzumutbar

Österreichs Gesundheitssystem spart an den falschen Stellen

Wien (OTS) - "Wenn die noch amtierende rot-schwarze Regierung sich rühmt, das beste Gesundheitssystem der Welt zu haben, gleichzeitig aber immer mehr Krebspatienten auf Wartelisten für die überlebensnotwendige Strahlentherapie gesetzt werden müssen, lügt sie", so der Team Stronach-Gesundheitssprecher Prim. Dr. Marcus Franz.

Laut dem letzten Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der EU liegt die Überlebensrate bei österreichischen Krebspatienten mit 81,2 deutlich unter dem Durchschnittswert der anderen 15 OECD-Staaten (84,2 Prozent). Franz: "Diese Zahlen zeigen klar, dass hier etwas falsch läuft. Sowohl bei Krebsversorgung als auch in der Diagnose darf keine Verzögerung mehr bestehen!"

Durch die vom Team Stronach verlangte, schrittweise Zusammenführung der Krankenkassen in eine einzige Versicherung (Österreichische Versicherung, ÖGV) könnten Verwaltungskosten eingespart werden. Mit diesem Geld können die für eine flächendeckende Versorgung fehlenden Linearbeschleuniger angeschafft werden, und eine zügige Therapie für alle Krebspatienten gewährleistet werden, erklärt Franz. "Wir sind es den Menschen schuldig, ihnen die optimale medizinische Betreuung zur Erhöhung ihrer Genesungschancen zu ermöglichen. Genauso wichtig ist es aber auch, die Bürger durch gut verständliche Informationskampagnen zu einem gesünderen Lebensstil mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung zu animieren", so der Team Stronach-Gesundheitssprecher.

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