Öffentliche Wasserversorger und Installateure wollen Zusammenarbeit intensivieren

Eisenstadt (OTS) - Heute fand auf Burg Schlaining der 8. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 200 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen und über sehr praxisbezogene Themen informieren. Kernthema der Veranstaltung war die Intensivierung der Kooperation zwischen öffentlicher Wasserversorgung und den Installateuren.

Für die Vertreter der Bgld. Wasserversorger ist klar: Das von den öffentlichen Versorgern gelieferte Trinkwasser weist eine hervorragende Qualität auf. Die Schnittstelle der öffentlichen Wasserversorgung mit der privaten Wasserversorgungsanlage bzw. Gebäudeinstallation der Haushalte führt dennoch immer wieder zu Diskussionen und Abstimmungsproblemen. Um diesen positiv zu begegnen, soll die Kooperation mit der Installateurinnung sowie den Ingenieurbüros ausgebaut und optimiert werden. KR Ing. Johannes Ernst (FG der Ingenieurbüros) und Ing. Stefan HOFER (Installateure) erklären unisono, "dass die Qualität des Wassers an der Übergabestelle zum Gebäude fast immer einwandfrei ist. Um den Konsumenten am Wasserhahn eine optimale Qualität zu bieten, ist eine fachgerecht geplante Gebäudeinstallation und eine qualitätsvolle Ausbildung der Installateure erforderlich". Der Obmann der Plattform Wasser Burgenland DI Dr. Helmut Herlicska wiederum ist überzeugt, "dass der Kooperationsgedanke zwischen den Wasserversorgern, Installateuren und Ingenieurbüros große Bedeutung hat und nur so die Kunden optimal betreut werden können und eine entsprechende Wasserqualität bei den Wasserverbrauchern gewährleistet werden kann".

Ein weiteres wichtiges Thema war die Optimierung der Energieeffizienz sowie die Prüfung der Nutzung von Alternativenergien in der Wasserversorgung. Diese beiden Themen werden die öffentlichen Wasserversorger in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. DI Johann Binder, der Energiebeauftragte des Landes Burgenland, meint dazu: "Die Energieoptimierung und der Einsatz von Alternativenergien sind ein vorrangiges Ziel des Landes Burgenland, welchem vor allem auch im heuer ausgerufenen Jahr der Energieautarkie besondere Bedeutung zukommt." DI Dr. Roman Neunteufel von der Universität für Bodenkultur ergänzt: "Vor allem durch die Steigerung der Energieeffizienz kann Energie im Bereich der Wasserversorgungssysteme gespart werden und somit ein wesentlicher Beitrag zur Kostenreduktion geleistet werden."

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