Hundstorfer: Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte sichert österreichischen Sozialstaat und Wirtschaftsstandort

Arbeitsmigration aus dem wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens Österreichs nicht mehr wegzudenken

Wien (OTS/BMASK) - Ein klares Bekenntnis zu einer geordneten Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte nach Österreich legte heute Sozialminister Rudolf Hundstorfer im Rahmen der Tagung "50 Jahre Arbeitsmigration nach Österreich - 30 Jahre Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen (BZ)", ab. "Zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und des Sozialstaates ist die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte auch weiterhin geboten. Österreich steht dabei jedoch in Konkurrenz mit anderen attraktiven Einwanderungsländern", erklärte Hundstorfer.****

"MigrantInnen, ob aus EU-Mitgliedstaaten oder Drittstaaten, tragen nicht nur wesentlich zur Aufrechterhaltung ganzer Wirtschaftszweige - und somit zu unserem Wohlstand - bei. Auch das Gesundheitssystem und andere wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens würde ohne MigrantInnen schlicht weg nicht funktionieren. Arbeitsmigration nach Österreich ist daher aus dem wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben Österreichs nicht mehr wegzudenken. Das Beratungszentrum (BZ), das heuer sein 30 jähriges Bestehen feiert, hat hier von Anfang an einen wesentlichen Beitrag geleistet", führte Hundstorfer aus.

Das BZ war die erste arbeitsmarktpolitische Betreuungseinrichtung in Österreich und die erste Einrichtung, die die Beratung und Integration von MigrantInnen zum Ziel hatte. Zum Entstehen des BZ hat das Sozialministerium unter Alfred Dallinger wesentlich beigetragen. Heute bieten rund 40 MitarbeiterInnen in über 20 Sprachen muttersprachliche Beratung und Betreuung auf höchstem Niveau.

Das BMASK hat zuletzt aus Mitteln der Arbeitsmarktpolitik in vier Bundesländern Anlaufstellen zur Förderung der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen eingerichtet. Auch hier hat das BZ zusätzlich die Aufgabe übernommen, Ratsuchende mit im Ausland erworbenen Qualifikationen im Anerkennungsprozess zu betreuen und zu begleiten.

"Aufgrund des zu erwartenden demographischen Wandels wird die Arbeitsmigration auch weiterhin eine wesentliche Rolle spielen. Wir werden daher das BZ mit seinem großen Know-how weiterhin brauchen, um MigrantInnen mit vielfältigen Problemstellungen im Integrationsprozess bestmöglich zu unterstützen", so der Sozialminister abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer, Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at

www.facebook.com/bmask.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO0001