SP-Brauner zu Wiener Frauenhäuser: 35 Jahre Schutz für Frauen!

Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen zu 35 Jahre Wiener Frauenhäuser

Wien (OTS/SPW) - "Für uns ist es oberste Maxime, allen Frauen in einer Notsituation rasche und unbürokratische Hilfe anbieten zu können. Denn Gewalt gegen Frauen kommt leider nach wie vor in allen Gesellschaftsschichten vor. Dagegen kämpfen wir mit voller Kraft an! In Wien ist jede Form von Gewalt inakzeptabel", unterstrich die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Vizebürgermeisterin Renate Brauner zu 35 Jahre Wiener Frauenhäuser.****

So erfüllt Wien auch als einzige Stadt Österreichs internationale Standards für das Angebot an Frauenhäusern. Und: Der Verein Wiener Frauenhäuser wird zur Gänze von der Stadt finanziert. "Das ist in Österreich einzigartig!", so Brauner. In diesem Zusammenhang erinnerte sie auch an die engagierten Sozialdemokratinnen Johanna Dohnal und Irmtraut Karlsson, die sich vor 35 Jahren maßgeblich für die Wiener Frauenhäuser stark gemacht haben. Aufgrund deren Initiative wurde 1978 das erste Frauenhaus eröffnet. Irmtraut Karlsson beschrieb den Prozess der Durchsetzung als "eine eminent politische Angelegenheit. Überall stieß das Konzept des Frauenhauses zunächst auf Misstrauen und Ablehnung."

Dieses Zitat zeige deutlich, dass "die Geschichte der Frauenhäuser keine private, sondern eine höchst politische ist! Denn Gewalt an Frauen ist kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem. Wir müssen hinschauen und wir SPÖ-Frauen haben dies stets getan!", betonte Brauner in Hinblick auf die umfangreichen Maßnahmen der Stadt.

Hier gibt es das bundesweit dichteste Netz an Hilfs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Gewaltopfer. Die Frauenhäuser und die ambulante Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser seien dabei die Säulen des städtischen Gewaltschutzes. Einrichtungen wie der in Europa einzigartige 24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien, Krisenzentren oder zahlreiche Mädchen- und Frauenberatungsstellen ergänzen das dichte Beratungsnetz der Stadt.

"Wofür damals die Sozialdemokratinnen mit voller Kraft kämpfen mussten, dahinter steht nun die ganze Stadt! Das macht mich besonders stolz. In Wien wird Gewalt gegen Frauen nicht unter den Teppich gekehrt. Die Betroffenen können auf unsere Unterstützung zählen, hier wird keine Frau im Stich gelassen!", so Brauner.

"Irmtraut Karlsson, Johanna Dohnal und den SPÖ-Frauen ist es maßgeblich zu verdanken, dass Gewalt gegen Frauen endlich enttabuisiert wurde. Unser Ziel war und ist es, Frauen ein unabhängiges, gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Deshalb hat der Gewaltschutz in Wien oberste Priorität! Wir werden uns weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass sich in Wien jede Frau sicher fühlen kann!", betonte Brauner abschließend. (Schluss) nk

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