Industrie gratuliert neuem Präsidenten der Arbeiterkammer Niederösterreich Markus Wieser

IV-NÖ-Präsident Marihart: Industrie zu konstruktiver Zusammenarbeit bereit - Dank an Hermann Haneder

Wien (OTS) - Die Industriellenvereinigung (IV) gratuliert dem neuen Präsidenten der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) Markus Wieser zur seiner Wahl. "Mit Markus Wieser folgt in der Arbeiterkammer ein erfahrener Gewerkschafter als neuer Präsident. Als Landessekretär der Gewerkschaft PRO-GE und AKNÖ-Vizepräsident verfügt er über langjährige Erfahrung. Dies ist gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten wesentlich", so der Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV) DI Johann Marihart anlässlich der Wahl Wiesers heute, Donnerstag. "Die Industriellenvereinigung NÖ bietet auch dem neuen AKNÖ-Präsidenten konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit für den Industriestandort Niederösterreich und für Arbeitsplätze in unserem Bundesland an. Dabei braucht es Verantwortungsbewusstsein und Mut zu Veränderungen, um den gesellschaftlichen Realitäten zu entsprechen und nicht weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren", so Marihart, der sich im Namen der niederösterreichischen Industrie bei Wiesers scheidendem Vorgänger Hermann Haneder für die gute Zusammenarbeit bedankte.

"Die Industrie ist und bleibt der wichtigste Arbeitgeber Niederösterreichs. Insgesamt kommt der servoindustrielle Sektor für rund die Hälfte der gesamten Löhne in unserem Bundesland auf und trägt damit maßgeblich zur Stärkung der regionalen Kaufkraft bei", betont Marihart. Letztere konnte in Niederösterreich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Aktuell liege das Bundesland mit einer Kaufkraft von 20.200 Euro im österreichischen und europäischen Spitzenfeld. "Damit wir auch in Zukunft zur internationalen (Kaufkraft-)Spitze gehören, müssen wir gemeinsam Maßnahmen zur Stärkung des Industrie- und Arbeitsstandortes Niederösterreich, für die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konsequent vorantreiben", so der IV-NÖ-Präsident. Zentral sei dabei, sich auch den gesellschaftlichen Entwicklungen zu stellen, an modernen Arbeitszeitmodellen im Sinne der Beschäftigten und Unternehmen zu arbeiten und den Faktor Arbeit zu entlasten. Es brauche nachhaltige Reformen und strukturelle Systemveränderungen in Österreich, die insbesondere Spielraum für Investitionen in den Zukunftsbereichen Bildung, Forschung und Entwicklung, Technologie und Innovation schaffen und auf eine Reduktion der Abgabenlast abzielen. "Die Differenz zwischen dem, was ein Unternehmen für die Beschäftigung einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers aufwendet, und dem Nettoeinkommen, das der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer nach Abzug aller Steuern und Abgaben letztlich zur Verfügung steht, muss reduziert werden. Den Menschen muss netto mehr übrig bleiben. Gerade auf regionaler Ebene sollten Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung hier an einem Strang ziehen", so der IV-NÖ-Präsident: "Nur wenn wir gemeinsam an der Verbesserung der Rahmenbedingungen arbeiten, können wir industrielle Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze in den Regionen sichern und Kaufkraft erhöhen."

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