Entscheidung über Abbaueinheit erst durch neue Regierung

Klagenfurt am Wörthersee/Wien (OTS) - Dr. Klaus Liebscher, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Leiter der Task Force Hypo Alpe-Adria-Bank unterbreitete kürzlich den Herren Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger, nach entsprechender Vorinformation an Frau Bundesministerin Dr. Maria Fekter, die Vorschläge für die Schaffung einer Abbaueinheit für die Bank, die eine bestmögliche Verwertung der zum Abbau bestimmten Vermögenswerte ermöglichen soll.

Die zum Abbau bestimmten Vermögenswerte der Bank bestehen überwiegend aus schwierig verwertbaren Krediten, Leasingforderungen und Immobilien aber auch aus liquiden, werthaltigen Assets. Das Abbauvolumen beträgt rund 19 Mrd. Euro (ohne die zum Verkauf bestimmten Tochterbanken in Südosteuropa sowie die österreichische HBA).

Von der Task Force wurden Modelle erarbeitet, welche die Auswirkungen auf den öffentlichen Haushalt, hinsichtlich Defizit und Staatsverschuldung soweit wie möglich gering halten.

Den Herren Bundeskanzler und Vizekanzler wurden die, diese Anforderungen erfüllenden Modelle wie auch die zur Umsetzung erforderlichen Voraussetzungen durch Dr. Liebscher und den Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Dr. Ewald Nowotny dargelegt.

Liebscher: "Beide Herren begrüßten und befürworteten die Schaffung einer Abbaueinheit. Im Hinblick auf die damit verbundenen langfristigen Konsequenzen wie auch das Faktum, dass eine Abbaueinheit, in welchem Modell auch immer, einer gesetzlichen Regelung bedarf um sie einzelnen bankaufsichtsrechtlichen Bestimmungen künftig zu entziehen, wurde seitens des Herrn Bundeskanzlers und des Herrn Vizekanzlers betont, die weiteren Schritte zur Umsetzung der Vorschläge der Task Force vorzubereiten, jedoch die finale Entscheidung für die zu treffende Modellauswahl der neuen Bundesregierung vorzubehalten."

Hypo Alpe Adria:

Die Hypo Alpe Adria (HAA) ist ein Bankennetzwerk, das sein Kerngeschäft im Wesentlichen in sieben Ländern der Alpen Adria Region betreibt. Neben Tochterbanken in Österreich (HBA) und Italien (HBI) bildet der südosteuropäische Markt traditionell das Rückgrat der HAA. Das eigenständige SEE-Netzwerk bestehend aus Instituten in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro ist ebenso wie die HBA und die HBI unter dem Dach der gemeinsamen Holding HBInt. mit Sitz in Klagenfurt, Österreich.

Die rund 6.700 Mitarbeiter im Netzwerk betreuen 1,3 Millionen Kunden, unter ihnen zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe, Privatkunden sowie Gemeinden und Kommunen. Die starke regionale Verankerung der Banken der HAA macht sie zu wichtigen und vor allem in Südosteuropa zentralen Trägern von Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft, in der sie tätig sind.

Zur Bewältigung der aus den expansiven Jahren und insbesondere seit dem Ausbruch der Finanzkrise entstandenen hohen Belastung aus problembehafteten Finanzierungen wurde nach Notverstaatlichung mit der Heta Asset Resolution eine über die Region gespannte Organisationsstruktur installiert, die den fokussierten Abbau wertschonend vorantreibt.

Die HAA befindet sich zu 100 % im Besitz der Republik Österreich.

Rückfragen & Kontakt:

Hypo Alpe-Adria-Bank International AG
Mag. Nikola Donig
nikola.donig@hypo-alpe-adria.com
Tel: +43 (0)50209 3465
Fax: +43 (0)50209 72 3000
www.hypo-alpe-adria.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HAA0001