BZÖ-GROSZ/HAUBNER: Wahnsinns-Zentralmatura sofort stoppen!

Schülern werden nicht die Flüge gehoben sondern gebrochen - Verzweiflung, Frust und Tränen bestimmen derzeit den Alltag der Schüler, Lehrer und Eltern

Wien (OTS) - "Unseren österreichischen Schülern werden derzeit die Flüge nicht gehoben sondern gebrochen. Es spielen sich wahre Dramen an Österreichs Schulen ab. Verzweiflung, Frust und Tränen bestimmen derzeit den Alltag der Schüler, der Lehrer und der Eltern. Die Frage stellt sich, wer diese stümperhafte Einführung und Umsetzung der Zentralmatura zu verantworten hat?", kritisierten heute BZÖ-Chef Gerald Grosz und Bildungssprecherin Ursula Haubner die Bildungspolitik der Bundesregierung.

Durch die nunmehrige Systemumstellung bei der Bewertung von Schularbeiten zur Vorbereitung der Zentralmatura werden derzeit sogar bisher vorzügliche Schüler vor unlösbare Probleme gestellt und verzweifeln. So wird etwa beim nunmehrigen "Kompetenzorientierten Mathematiksystem" eine Schularbeit in zwei Teile geteilt. Wen man beim ersten theoretischen Teil nicht genügend Punkte erzielt, ist auch der praktische Teil - das eigentliche Rechnen - automatisch negativ, berichten die beiden BZÖ-Politiker.

"Diese Umsetzung ist unfair, realitätsfremd und insgesamt schwachsinnig", so Grosz und Haubner, die auf den Proteststurm von Eltern, Lehrern und Schülern verwiesen. Eine entsprechende Protestseite auf Facebook hat in kürzester Zeit bereits über 7000 Unterstützer. Aus den Schulen werden teils dramatische Szenen berichtet, da in vielen Klassen Schularbeiten mit bis zu 95 % negativ bewertet werden.

"Wie lange will das führungslose Bildungsministerium dabei zusehen, wie Eltern, Lehrer und Schüler verzweifeln, weil sie am bereits jetzt gescheiterten neuen System zerbrechen", warnten Grosz und Haubner vor einem weiteren Ausufern des Frusts über das unfaire System.

Ein ganzes, jahrzentelang gewachsenes Schulsystem mitten im laufenden Betrieb umzustellen sei der Kardinalfehler bei der Umstellung auf die neue Zentralmatura gewesen. Der BZÖ-Chef fordert nun den sofortigen Abbruch aller Versuche, die Zentralmatura auf Biegen und Brechen und zum Schaden einer ganzen Schülergeneration durchzupeitschen. Vielmehr sollte des neue System mit grundlegenden Verbesserungen am Beginn eines Schulturnus - als ab der einer ersten Klasse - eingeführt werden und nicht wie jetzt während des laufenden Betriebes in den jetzigen siebten Klassen.

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