RfW-BO Amann: "Schwarzes Loch" Budget - das nächste "Schröpfpaket" droht!

"Statt über Reformen nachzudenken brechen SPÖVP sofort ihre Wahlversprechen und sagen die Steuerreform ab. Statt reformiert wird bald wieder abkassiert."

Wien (OTS) - "20 Milliarden Euro Budgetloch? 30 Milliarden oder doch 40? Würde ein Unternehmer auch nur ansatzweise so planlos agieren wie SPÖVP, er wäre schnell ein Fall für den Konkursrichter", kritisiert heute RfW-Bundesobmann Fritz Amann. 24,2 Milliarden Euro würden nun bis 2018 fehlen. Frei nach dem Motto: "Was geht mich mein Geschwätz von gestern an" hätten sich Rot und Schwarz gleich vorsorglich von Wahlversprechen verabschiedet.

"Eine Steuerreform wird es nicht geben. Rot und Schwarz werden nach dem Vorbild der letzten fünf Jahre eine weitere Belastungswelle lostreten", so Amann. Es werde keine "Entfesselung" der Wirtschaft, keine Entlastung des Faktors Arbeit geben. "Statt reformiert wird bald abkassiert. Würde ein Unternehmer so agieren und bei "roten Zahlen" einfach nur die Preise erhöhen, er wäre mangels Kunden weg vom Markt", so Amann. Allein der Wirtschaft hätte SPÖVP mit den "Inkasso-Aktionen" der letzten fünf Jahre bis 2017 höhere Lohnkosten von über zwei Milliarden Euro aufgebrummt. Gleichzeitig lägen die Einsparungspotenziale durch Strukturreformen brach. Vorschläge dazu gebe es reichlich - allein vom Rechungshof 599.

"In einer Struktur- und Verwaltungsreform, einer Gesundheits- und Pensionsreform, im Abbau der Bürokratie und in einer Reform des Förderwesens liegt ein Einsparungspotenzial von bis zu zehn Milliarden Euro jährlich. Das muss genutzt werden", fordert Amann.

Rückfragen & Kontakt:

Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW Österreich)
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001