Laki: Sofortiger Stresstest "toxischen Papiere" in der Hypo NOE Bilanz erforderlich

Sofortige Überprüfung durch die Kontrollorgane FMA und Rechnungshof unerlässlich

St. Pölten (OTS) - Wie bereits in der Landtagssitzung vom Donnerstag von Landtagsabgeordneten Mag. Dr. W. Laki ausgeführt, weist der Halbjahresbericht der Hypo NOE auf Seite 77 offensichtlich einen erheblichen Bestand an ABS (asset backed securities) Papieren aus. Jene Papiere die auch die Kommunalkredit im Bestand hatte. Nunmehr stellt sich die Frage wie weit die ausgewiesene Position in der Höhe von 487.743.000 werthaltig ist.

Diese als "Level 3" mit dem höchstmöglichen Risiko eingestuften Papiere wurde nachfolgender Bewertungsgrundsatz zugrunde gelegt:

"Level 3: Bewertungsverfahren mittels nicht beobachtbarer Parameter

Inputfaktoren für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten fußen (nicht beobachtbare Inputfaktoren). In diesem Modell wird von Annahmen und Einschätzungen des Managements ausgegangen, die von Preistransparenz und der Komplexität des Finanzinstruments abhängen. Dies gilt vor allem für ABS-Papiere (asset-backed-securities) und AFS-Beteiligungen."

Aufgrund der massiv überteuerten Bondpreise ist eine erhebliche Spekulationsblase im Markt gegeben. Es ist daher erforderlich die beschriebenen Instrumente einen Stresstest zu unterziehen. (1.)Was bedeutet ein Platzen der Blase bei gleichzeitig massiv steigenden Zinsen für die Bewertung der obigen Position. (2.)Ist die derzeit bestehende Position "richtig" bewertet.

Im Hinblick auf die massiven negativen Überraschungen und Schieflagen von Derivaten in der Öffentlichen Hand ist eine unverzügliche Überprüfung dieser Position durch Rechnungshof und FMA unerlässlich.

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