VP-Juraczka: Falsche Verkehrszahlen - Panik und/oder Überforderung?

Kontrollamtsprüfung der Mobilitätsagentur dringend notwendig

Wien (OTS) - Was für Interessierte schon längst offensichtlich war, fand nun seine offizielle Bestätigung: Die von der Mobilitätsagentur und dem Wiener Radbeauftragten Martin Blum veröffentlichten Zahlen zum Thema Winterradfahrer waren Phantasiezahlen und sind schlichtweg falsch. Zumindest 85.000 "Winterradler" wurden einfach frei erfunden, geht es doch für die Grünen und deren Erfüllungsgehilfen darum, nach diversen verkehrspolitischen Fiaskos endlich einen "Erfolg" einfahren zu können.

Im Regierungsprogramm 2010 manifestiert sich noch der grüne Wunsch, den Anteil der Radfahrer in Wien im sogenannten Modal Split auf 10% zu verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wird daher um teures Steuergeld ein Radbeauftragter installiert und die Mobilitätsagentur gegründet. Noch im Jänner 2013 schreibt der grüne Verkehrssprecher Rüdiger Maresch in seinem Blog: "Der Radverkehrsanteil stieg in den zwei Jahren der grünen Regierungsbeteiligung stark von 4,6% auf 6,3% an." Im März dieses Jahres legt Verkehrsstadträtin Vassilakou nach und nennt ihr Ziel, den Radverkehr im Jahr 2013 von 6% auf 8% zu erhöhen. So weit, so gut.

Ein genauerer Blick auf den Modal Split (wird jährlich von den Wiener Linien im Zuge einer großen Umfrage erstellt) zeigt nämlich, dass der Radverkehr seit 2009 konstant bei 6% liegt. Rekordzuwachsraten? Leider nein. Radlerboom dank segensreicher grüner Verkehrspolitik? Komplette Fehlanzeige.

"Was bleibt ist eine offensichtlich völlig erfolglose, dafür teure grüne "PR-Agentur", die die Öffentlichkeit mit Falschmeldungen pflanzt und eine abermals gescheiterte grüne Verkehrsstadträtin", meint ÖVP-Landesparteiobmann Manfred Juraczka. "Eine Kontrollamtsprüfung der Mobilitätsagentur ist unbedingt notwendig und der Radbeauftragte ist eindeutig rücktrittsreif. Wir werden diese Verhöhnung des Steuerzahlers jedenfalls nächste Woche im Gemeinderat ausführlich zur Diskussion stellen."

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