Metallgewerbe: Zähes Ringen um Abschluss - Löhne steigen um mindestens 2,6%

Erfolgreicher Abschluss des Kollektivvertrages für Arbeiter im Metallgewerbe - tragbarer Kompromiss nach extrem schwierigen Verhandlungen

Wien (OTS/PWK792) - Am 13.11.2013 konnten die Arbeitgeber-Verhandler unter der Führung von Andreas Lahner und Josef Witke in der zweiten Verhandlungsrunde die Gespräche für den Kollektivvertrag 2014 für die Arbeiter im Metallgewerbe erfolgreich abschließen: Mindestlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden um 2,75%, Ist-Löhne um 2,6% angehoben.

Dem Abschluss ging eine äußerst intensive Diskussion über die derzeit sehr schwierige wirtschaftliche Situation für das Metallgewerbe voraus, das unter einem extremen Preisdruck vor allem durch arbeitsplatzgefährdende Konkurrenz aus Ländern mit niedrigeren Lohnniveaus leidet. Im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen für das kommende Jahr erscheint das Verhandlungsergebnis als gerade noch tragbarer Kompromiss, so die Verhandler. Die Lehrlingsentschädigungen werden wie die Mindestlöhne um 2,75%, die Ist-Löhne um 2,6% erhöht. Die verschiedenen Zulagen wie Nacht- und Erschwernis- sowie die Entfernungszulagen steigen um 2,1%.
Der abgeschlossene Kollektivvertrag gilt für knapp 41.000 Betriebe mit insgesamt rund 200.000 Beschäftigten ab Jahresbeginn 2014. (BS)

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