Metallgewerbe: Mindestlöhne steigen ab Jänner 2014 um 2,75 Prozent

Gewerkschaft PRO-GE erreicht KV-Abschluss in der zweiten Runde. Neuer Mindestlohn bei 1.672 Euro

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft PRO-GE erreichte bei den Kollektivvertragsverhandlungen für ArbeiterInnen und Lehrlinge des Metallgewerbes am 13. November nach rund 13 Stunden einen Abschluss:
Mindestlöhne und Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,75 Prozent. Die IST-Löhne werden um 2,6 Prozent angehoben. Zulagen, Aufwandsentschädigungen werden um 2,1 Prozent erhöht. Der neue Mindestlohn beträgt 1.672,33 Euro. Geltungstermin ist der 1. Jänner 2014.++++

"Der Abschluss ist hart erkämpft, aber trotz sehr unterschiedlicher Standpunkte ist die Sozialpartnerschaft im Metallgewerbe sehr konstruktiv. Ab Jänner werden die Kolleginnen und Kollegen die erreichte Reallohnerhöhung auch im Geldbörsel spüren", sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE.

Der Geltungsbereich des Kollektivvertrags umfasst viele verschiedene Berufsgruppen: Unter anderem Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Gruppe der Installateure. Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe umfasst rund 40.000 Mitgliedsunternehmen mit knapp 200.000 Beschäftigten.

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