"Report" am 12. November über das drohende Sparpaket

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 12. November 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Sparpaket droht

Der Kassasturz bringt es an den Tag: Im Budget klafft ein Riesenloch. Die Regierung hat im Frühjahr noch ein Nulldefizit für 2016 angekündigt, jetzt muss sie Milliarden einsparen. Statt Steuerentlastung wird es wohl ein Sparpaket geben, denn der Wirtschaftsaufschwung lässt auf sich warten, die Hypo Alpe Adria braucht Milliarden, und auch die Pensionszuschüsse steigen weiter. Auch die EU-Statistikbehörde traut den Zahlen aus Österreich nicht mehr und verlangt mehr Transparenz. Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten, warum die Ankündigungen der rot-schwarzen Regierung zu optimistisch waren und wie eine neue Koalition das Milliardenloch stopfen könnte.

Problem Schulabbrecher

Es ist das wohl dramatischste Problem, das die Bildungspolitik lösen muss: Pro Jahr verlassen rund 5.000 Jugendliche das Schulsystem ohne Pflichtschulabschluss - mit fatalen Folgen für Jobchancen und Lebensperspektive. Was sind die Ursachen dieses Schicksals, das vorwiegend Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern, oft auch Migrantenfamilien trifft? Und was kann man dagegen tun? Nur wenige schaffen bisher den Ausweg aus der Sackgasse und holen den Pflichtschulabschluss später nach. Ein Bericht von Barbara Herbst.

Käufliche Sicherheit

Für Sicherheit sorgen und Ordnung schaffen - traditionell eine Aufgabe der Polizei. Doch die private Konkurrenz wächst stetig. Seit 1999 hat sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von privaten Sicherheitsfirmen fast verdreifacht, das öffentliche Gut Sicherheit wird immer mehr zur Ware. Doch wo liegt die Grenze zwischen hoheitlicher Aufgabe und privater Dienstleistung? Was begünstigt den Erfolg von Security-Unternehmen? Und was bedeutet die zunehmende Privatisierung von Polizeiarbeit für die Sicherheit im Land? Jakob Horvat hat recherchiert.

Streit um Tempo 80

Ab Jänner 2014 wird auf einem zehn Kilometer langen Abschnitt der Tauernautobahn bei Salzburg Tempo 80 gelten. Autofahrer protestieren schon im Vorhinein, doch die Maßnahme sei notwendig für den Umweltschutz, meint die verantwortliche Grünen-Landesrätin. Das Beispiel könnte Schule machen, denn an vielen Abschnitten des österreichischen Autobahnnetzes ist die Umweltbelastung ähnlich. Eine Bürgerinitiative fordert zum Beispiel Tempo 80 für einen Teilabschnitt der Ostautobahn zwischen der Wiener Stadtgrenze und dem Flughafen. Münire Inam und Gregor Stuhlpfarrer berichten über umstrittene Pläne.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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