Deimek zu Blutgold: Parlamentarische Anfrage an Maria Fekter

OeNB-Direktorium ist untragbar

Wien (OTS) - Der jüngste Blutgold-Skandal rund um die Münze Österreich und die Oesterreichische Nationalbank offenbare ein Sittenbild. FPÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Deimek fordert personelle Konsequenzen innerhalb des Direktoriums, sowie innerhalb der Münze: "Die Grenze des Tragbaren wird immer weiter überschritten." Ewald Nowotny, seine Kollegen im Direktorium der Nationalbank und Generaldirektor Gerhard Starsich müssten endlich die Konsequenzen ihrer Fehltritte tragen.

Das Parlament sei beim Thema Gold über Jahre hinweg desinformiert worden. Der OeBS-Skandal rund um den früheren Vizegouverneur Wolfgang Duchatczek sei noch nicht vergessen und schon platze die nächste Bombe. Die OeNB-Tochter Münze Österreich hält mit knapp 29 Prozent an der Goldraffinerie Argor-Heraeus eine maßgebliche Beteiligung. Die Ermittlungen der Schweizer Behörden wegen Geldwäscherei und der Beihilfe zu Kriegsverbrechen in der Causa Blutgold seien jedoch zweifelllos ein neuer moralischer Tiefpunkt in der skandalumwitterten Geschichte der Institution.

Eine parlamentarische Anfrage an Finanzministerin Maria Fekter soll Licht in das intransparente Geschehen bringen. "Wir werden Maria Fekter nicht aus ihrer politischen Verantwortung entlassen. Sie soll öffentlich erklären müssen, warum sie das Direktorium offenbar nicht austauschen will", bekräftigt Deimek die freiheitliche Forderungen nach einer transparenten Notenbank und einem personellen Neustart.

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