Renner: Mieten und Nebenkosten sind häufigste KonsumentInnenärgernisse

Regelmäßige Kontrolle der Wohnkosten sowie Beratung durch Fachleute kann Geld sparen

St. Pölten, (OTS/SPI) - Größtes Ärgernis österreichischer Konsumentinnen und Konsumenten in den Jahren 2011 und 2012 waren Kosten für und rund ums Wohnen. Jeder fünfte Konsument, der beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) eine Beratung suchte, brauchte Unterstützung und Service zu diesem Thema. Falsche Betriebskostenabrechnungen, Fragen zur Miethöhe, Transparenz bei Zu-und Abschlägen, Kosten für Erhaltungsarbeiten und Reparaturen oder einfach eine unklare Rechtslage waren hier die Beratungsschwerpunkte der Konsumentenschutzprofis. "Regelmäßige Kontrolle der Rechnungen und Unterlagen, bei Fragen und Unsicherheiten, aber auch der Gang zu einer Beratungsstelle, beispielsweise bei der Arbeiterkammer oder des VKI, können hier durchaus viel Geld sparen helfen", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner.

"Die privaten Wohnungsmieten sind in Österreich binnen 11 Jahren von 2000 bis 2011 um fast 40 Prozent angestiegen, um zwei Drittel stärker als die Bruttoeinkommen und die allgemeine Teuerung mit 25 Prozent. Die Wohnungskosten stiegen damit viel stärker als die Einkommen. Zudem gibt es immer mehr Wohnungen, die nur noch befristet vermietet werden. Es ist nicht zu leugnen, dass es in Österreich einen Mangel an günstigen und für viele Familien leistbaren Wohnraum gibt. Neben einer Wohnbauoffensive muss auch eine Entlastung der Mieterinnen und Mieter durch eine Reform des Mietrechtsgesetzes kommen. Die große Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten erwarten sich mehr Wohnbau, eine Begrenzung der Mietzuschläge, die Verbilligung der befristeten Mieten und einen Abbau der Betriebskosten. Jedenfalls gibt es keinen Grund, die längst fällige Mietrechtsreform nicht endlich in Angriff zu nehmen. Nur so können der noch immer vorkommenden Konsumententäuschung und der Preistreiberei erfolgreich Einhalt geboten werden", tritt Renner auch für eine Überarbeitung der derzeit gelten gesetzlichen Bestimmungen ein.
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