FPÖ-Ragger: Nicht 20 Millionen wegschmeißen !

Schließung des Schigebietes Petzen wäre verantwortungslos

Klagenfurt (OTS) - "Es wäre verantwortungslos, jene 20 Millionen, die Kärnten in den vergangenen Jahren in das Sommer- und Winterschigebiet Petzen investiert hat, jetzt quasi wegzuwerfen. Das würde nämlich eine Schließung bedeuten", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.
Bei Gipfelgesprächen sollte man daher diese Option ausschließen, sondern darüber reden, wie man diese Tourismusregion weiter absichert.
"Wir Freiheitliche stehen ganz klar für den Erhalt der Petzen und fordern die Finanzreferentin Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut auf, die Unterstützungen des Landes fortzusetzen", betont der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger.
Seit 2009 erhält das Skigebiet eine jährliche Förderung in Höhe von 950.000. Im kommenden Jahr soll dies eingestellt werden. Ragger fordert, dass man statt dieses Schockszenarios einen Plan zum Abschmelzen des Förderung in den nächsten Jahren erstellt. "Als einziges Skigebiet im Bezirk stellt die Petzen eine bedeutende Infrastruktureinrichtung dar. Steht die Petzen erst einmal still, wäre das eine Katastrophe für die gesamte Tourismusregion Südkärnten", unterstreicht Ragger.
Ragger warnt vor einem Tod auf Raten, was drohen würde, wenn man die Petzen als reinen Sommerberg positionierte. "Wird der Winterbetrieb ausgesetzt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Betrieb gänzlich eingestellt wird", merkt Ragger an. Es sei dringend notwendig, dass vernünftige Konzepte für eine ganzjährige Nutzung auf den Tisch gelegt werden.

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