NÖAAB-Obmann Sobotka zu Gehaltserhöhung im Öffentlichen Dienst: Für 2014 muss Preissteigerung abgegolten werden

NÖAAB-Vorstandsresolution an verantwortliche Bundesministerinnen

St. Pölten (OTS/nab) - "Für die am Montag stattfindenden Gehaltsverhandlungen für den Öffentlichen Dienst hat der NÖAAB-Vorstand einstimmig eine Resolution verfasst. Davon betroffen sind fast 100.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die im Bund, im Land oder in den Gemeinden beschäftigt sind. Demnach sollen Gehaltsverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Zukunft gemeinsam für die Gemeinde-, Landes- und Bundesebene geführt und bindend für alle umgesetzt werden. Vertreter aller Gruppen sollen bei allen Verhandlungen eingebunden werden. Ebenso muss die Gehaltserhöhung im Sinne einer Kaufkraft-Sicherung die Preissteigerungen abgelten und ein Schwerpunkt auf die kleinen und mittleren Einkommen gelegt werden. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass jedes Prozent mehr auch Mehrkosten von 111 Mio. Euro für den Bund und 19 Mio. Euro für das Land bedeuten - aber wir dürfen Verwaltung nicht nur an den Kosten messen, sondern auch an Leistung und Servicequalität. Über 90 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger sind mit der Arbeit der NÖ Verwaltung zufrieden - ein bundesweiter Spitzenwert. Wir übermitteln den verantwortlichen Bundesministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter die klare Position des NÖ-Arbeitnehmerbundes, damit rasch ein ordentliches Verhandlungsergebnis zu Stande kommt", informiert NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka über den Beschluss.

"Zusätzlich treten wir für eine Besoldungs- und Dienstrechtsreform für die Gemeindebediensteten mit dem Ziel, höherer Einstiegsgehälter bei gleichbleibender Lebensverdienstsumme ein. Die Gehälter müssen garantieren, dass sich die Besten für die Gemeindeverwaltung bewerben. Dafür müssen wir rauf mit den Einstiegsgehältern", so Sobotka.

DIE RESOLUTION:

Resolution des NÖAAB-Vorstandes
an die verantwortlichen Bundesminister Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter
für die Gehaltsverhandlungen im Öffentlichen Dienst für 2014

Präambel
Die Notwendigkeit einer effizienten Öffentlichen Verwaltung, die Rechtsstaatlichkeit, Rechtssicherheit und umfassenden Bürgerservice garantiert, steht außer Frage. Wir in NÖ können auf Strukturen und Bedienstete verweisen, die in den wesentlichen Aufgabenbereichen, wie der Daseinsvorsorge, der Gesundheitsversorgung oder der Bildung eine bundesweite Vorbildfunktion übernehmen. Über 90 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger sind mit der Arbeit der NÖ Verwaltungen zufrieden.

Für die kommenden Gehaltsverhandlungen im Öffentlichen Dienst für das Jahr 2014 hat der NÖAAB zwei Forderungen an die verantwortlichen Bundesminister Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter einstimmig beschlossen:
1. Gehaltsverhandlungen für den Öffentlichen Dienst sollen in Zukunft gemeinsam für die Gemeinde-, Landes- und Bundesebene geführt und bindend für alle umgesetzt werden. Vertreter aller Gruppen sollen bei allen Verhandlungen eingebunden werden.
2. Die Gehaltserhöhung muss im Sinne einer Kaufkraft-Sicherung die Preissteigerungen abgelten. Ein Schwerpunkt ist auf die kleinen und mittleren Einkommen zu legen.

Zusätzlich ist eine Besoldungs- und Dienstrechtsreform für die Gemeindebediensteten mit dem Ziel, höherer Einstiegsgehälter bei gleichbleibender Lebensverdienstsumme längst überfällig, damit sich auch in Zukunft nur die Besten für die Gemeindeverwaltung bewerben.

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