Neues Volksblatt: "Aufreger Rauchen" von Heinz WERNITZNIG

Ausgabe vom 9. November 2013

Linz (OTS) - Wie schnell sich doch die Zeiten ändern. War es vor 20 Jahren noch die Regel, dass in Büros und an Werkbänken eifrig am Glimmstängel gezogen wurde, ist dies heutzutage durchwegs ein "no go". Und das ist aus mehreren Gründen gut so.
Denn nicht nur Raucher schädigen ihre Gesundheit massiv. Auch Nichtraucher werden - wie mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist - vom blauen Dunst stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Unternehmen haben darauf reagiert und zu einem guten Teil Rauchverbote verhängt bzw. den Griff zur Zigarette am Arbeitsplatz massiv eingeschränkt. Laut Umfrage ist die Wirkung umso effizienter, desto genauer die Pausen und der Zeitaufwand für den Nikotinkonsum geregelt sind. Überzogen sind hingegen Vorschriften, wonach Mitarbeiter das Firmengelände verlassen müssen, um ihrer Sucht zu frönen. Wünschenswert wären vielmehr "Ausstiegshilfen" des Dienstgebers, um dem blauen Dienst am Arbeitsplatz Herr zu werden.
Auch der Staat, der unter dem Strich von den diversen Süchten der Österreicher finanziell profitiert, könnte sein Scherflein beitragen. So wirken die deutlich höheren Steuern auf Tabak wie etwa im Norden Europas nachweislich abschreckend auf Jugendliche. Und wer in jungen Jahren nicht zur Zigarette greift, wird dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch in späteren Jahren nicht machen.

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