Erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss für die Telekom-Branche in Österreich

Zuschlag für Nachtarbeit und Beschränkung auf unbedingte Notwendigkeit

Wien (OTS/PWK775) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Fachverband Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) konnten für die etwa 4.500 Beschäftigten der alternativen Telekom-Anbieter eine Einigung erzielen. Die Mindestgrundgehälter werden mit 1. Jänner 2014 um 2,35% erhöht, die tatsächlichen Gehälter (IST-Gehälter) um 2,30%. Alternativ zur linearen Erhöhung der tatsächlichen Gehälter kann zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat eine Verteiloption vereinbart werden. Bei dieser muss 2,40% der Gehaltsumme auf die Arbeitnehmerinnen und verteilt werden. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,50% angehoben.

"Der Abschluss für beide Seiten gerade noch tragbar und trägt der aufgrund der sehr teuren Frequenzversteigerung angespannten finanziellen Situation der alternativen Telekomanbieter, Rechnung", so Philipp Graf, Geschäftsführer des Fachverbandes der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen in der WKÖ, und Bernhard Hirnschrodt, Wirtschaftsbereichssekretär der GPA-djp.

Zum Thema Nachtarbeit in der Telekombranche wurde von den Sozialpartnern eine gemeinsame Erklärung getroffen. "Nachtarbeit stellt eine besondere physiologische Belastung dar. Arbeiten in der Nacht sollen daher nur dann erfolgen, wenn diese unbedingt erforderlich sind, und der Aufrechterhaltung des Betriebes dienen. Der Telekom Kollektivvertrag für die alternativen Anbieter trägt dieser Mehrbelastung insofern Rechnung, dass in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr für die normale Arbeitszeit ein Nachtarbeitszuschlag zu zahlen ist", so die Erklärung. (JR)

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