ORF stellt einmal mehr falsche VÖP-Behauptungen richtig

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) stellt in seiner heutigen OTS-Aussendung einmal mehr falsche Behauptungen auf, die der ORF richtigstellt:

-) Die VÖP-Behauptung, der ORF würde seine Mittel nicht effizient verwenden, ist falsch. Der ORF hat in den vergangenen Jahren 600 Dienstposten abgebaut und rund 100 Millionen Euro eingespart. Dieser Kurs wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt.

-) Die VÖP-Behauptung, der ORF konzentriere sich "zu stark auf kommerzielle Aktivitäten", ist falsch. Im Gegenteil: Der ORF erfüllt seinen gesetzlichen Auftrag in Radio, Fernsehen und Online umfassend und ist eines der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen in Europa. Das derzeit in Prüfung befindliche Projekt eines Videoabrufportals ist ein besonders schlechtes Beispiel für die falsche VÖP-Behauptung. Dabei geht es darum, dem Publikum die reichhaltigen Bestände des ORF-Archivs zugänglich zu machen. Kosten für Rechte, Technik und Software einer solchen Online-Videothek dürfen nicht aus dem Programmentgelt finanziert werden, also müssen auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden.

-) Die Behauptung, der ORF verfüge über "einzigartig weitreichende Vermarktungsmöglichkeiten", ist falsch. Die Vermarktungsmöglichkeiten des ORF sind sehr eng begrenzt und im ORF-Gesetz genau geregelt, die Kommerziellen haben nahezu keine Einschränkungen.

-) Die VÖP-Behauptung, die Finanzierung des ORF sei im EU-Vergleich "überdurchschnittlich gut", ist falsch. Das ORF-Programmentgelt liegt im Durchschnitt vergleichbarer Staaten und wurde seit rund 30 Jahren nicht mehr vollständig an die Inflation angepasst.

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