NÖ Straßendienst für den Winter gerüstet

Straßenmeistereien haben Vorbereitungen für den Winterdienst abgeschlossen

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Straßenmeistereien in Niederösterreich sind für den Winter gerüstet und einsatzbereit. Das ist auch unbedingt notwendig, da in den Wettervorhersagen bereits in den nächsten Tagen Schneefälle bis auf ca. 500 Meter Seehöhe, speziell im Wald- und Mostviertel, angekündigt sind.

Um das NÖ Landesstraßennetz mit seinen rund 13.600 Kilometern winterfest zu machen, braucht es eine Menge Arbeit. Um den Räum- und Streufahrzeugen eine Orientierungshilfe zu geben, müssen 500.000 Schneestangen mit den verschiedensten Zusatzsignalen aufgestellt werden. Die Splitt- und Salzlager wurden bereits aufgefüllt. Es wurden rund 70.000 Tonnen Auftausalz in 106 Silos und 63 Hallen für den Winterdienst auf Landesstraßen eingelagert.

Allein 700 Kilometer Schneezäune sind als wirksamer Verwehungsschutz alljährlich zu reparieren und zeitgerecht aufzustellen. Das entspricht in etwa der Strecke Wien - Salzburg und zurück. Eine Überprüfung der Fahrzeuge und Geräte zwecks jederzeitiger Einsatzbereitschaft wurde auch dieses Jahr bereits durchgeführt. Somit ist der kurzfristige Einsatz der Fahrzeuge für einen Winterdienstvolleinsatz gewährleistet.

Durchgeführt wird der Winterdienst von den 58 Straßenmeistereien mit rund 350 eigenen Fahrzeugen und ebensoviel angemieteten Lastkraftwagen, welche für Räum- und Streueinsätze für den Winterdienst ausgerüstet werden müssen. Jedem Fahrzeug ist eine bestimmte Route zugeordnet und in den Räum- und Streuplänen jeder Straßenmeisterei festgehalten.

Das hochrangige Straßennetz (A und S Straßen) in Niederösterreich wird von der ASFiNAG-Servicegesellschaft betreut.

Der Straßendienst appelliert an die Verkehrsteilnehmer, rechtzeitig Winterreifen zu besorgen und zu montieren, denn beim ersten Schnee drohen erfahrungsgemäß Engpässe in den Werkstätten. Das Fahrzeug sollte mit Frostschutz, Eisschaber etc. wintertauglich gemacht werden, besondere Vorsicht sollte man bei exponierten Stellen wie Brücken und Walddurchfahrten walten lassen. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Witterungsverhältnisse vor allem im Winter sehr rasch ändern können und mit ihnen der Straßenzustand. Der NÖ Straßendienst ersucht daher die Autofahrer um angepasstes Fahrverhalten. Straßenglätte ist jederzeit möglich, besonders an exponierten Stellen.

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