Kickl: Nationalbank-Superpensionen sind Hohn für ASVG-Pensionisten

Pensionssicherungsbeitrag für OeNB-Bedienstete erhöhen

Wien (OTS) - "Die Nationalbank-Superpensionen von bis zu 32.000 Euro pro Monat sind ein Hohn für alle ASVG-Pensionisten", sagte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Besonders dreist sei jedoch, dass ausgerechnet die privilegiertesten Pensionisten unter den Rentnern - die Nationalbanker - jetzt gegen den staatlichen Pensionssicherungsbeitrag von 3,3 Prozent klagen würden, zeigte sich Kickl empört.

Dies besonders deshalb, weil die Mitarbeiter der OeNB im Gegensatz zu allen anderen Systemen bis in die 1990er-Jahre keine Beiträge einzahlen müssten, so Kickl. Dafür konnten sie nach 35 Dienstjahren mit 55 Jahren und 85 Prozent ihres Letztbezuges in Pension gehen, zeigte Kickl diesen unglaublichen Missbrauch von Steuergeldern auf.

"Statt sich in Demut und Dankbarkeit für derartige völlig ungerechtfertigte Pensionen zu schämen, sind diese Herrschaften jedoch derartig abgehoben, dass sie nun auch noch gegen den Pensionssicherungsbeitrag klagen", so Kickl, der forderte diesen Beitrag für Nationalbanker noch kräftig anzuheben. "Wenn sie schon nichts zu ihrer Pension beigetragen haben, dann sollen sie wenigstens jetzt einen Beitrag leisten", so Kickl, der die Bundesregierung aufforderte diesem Privilegienstadel endlich den Riegel vorzuschieben.

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