Familienbund: Karenz neue Ansätze überdenken

Großeltern stärker in die unmittelbare Familie einbinden

Wien/St.Pölten (OTS) - Der 12. November wird in Teilen Deutschlands als Oma/Opa Tag begangen. Dabei soll daran erinnert werden, dass Familie mehr als nur zwei Generationen umfasst. Großeltern können Hilfe im Alltag geben. Sie bereichern durch ihre Lebenserfahrung die Sichtweisen der Enkelkinder und sind zumeist absolut vertrauenswürdig.

"Noch vor einer Generation war die Großfamilie in Österreich durchaus noch Thema. Aufgrund der geänderten Lebenssituationen und der Flexibilisierung der Arbeitswelt ist dieses "unter einem Dach von mehreren Generationen" eher vom Aussterben bedroht. Trotzdem sind Großeltern nach wie vor ein wichtiger Teil in der Familienarbeit. Nicht im erzieherisch Sinn jedoch im begleitenden Sinn", erklärt der Familienbund-Präsident, Vzbm. Mag. Bernhard Baier, der in diesem Zusammenanhang einen Denkanstoß in Richtung der Regierungsverhandlungen gibt: "Um Familie und Erwerbstätigkeit zeitgemäß zu gestalten, sollten die Karenzmodell um einen Aspekt weiter entwickelt werden: Großeltern sollen möglicherweise gepaart mit Altersteilzeit für ihre Enkelkinder in Karenz gehen können. Kurz gesagt: Die Kinder sollen Anspruch auf die Karenz einer in direkter Linie verwandten Betreuungsperson haben."

Weitere Informationen zu den Familienpolitischen Überlegungen des Österreichischen Familienbundes auf: www.familienbund.at.

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