Mandl zu Aktueller Stunde Kinderschutz: Österreich soll kinderfreundlichstes Land der Welt werden

FPÖ ist blind für die Armut von Flüchtlingskindern, Grüne verdächtigen pauschal Eltern und Religionsgemeinschaften

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Unsere Aufgabe ist es, dass wir unseren Kindern ein unbeschwertes Aufwachsen ermöglichen. Ich finde, es muss unser Ziel sein, Österreich zum kinderfreundlichsten Land der Welt zu machen. Wir in Niederösterreich sind hier auf dem richtigen Weg. Daher freut es mich, dass ich meinen Kindern die heutige Debatte so erklären würde, dass alle dafür sind, dass Kinder gut geschützt sind, dass ihnen nichts Schlimmes passiert, dass sie ein schönes Leben haben. Und ich freue mich darüber, dass ich das über unseren Landtag, über alle Abgeordneten, sagen kann", hält VP-Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl anlässlich der Aktuellen Stunde fest.

"Unsere wichtigsten Partner in dieser Frage sind die verantwortungsvollen Eltern. Denn sie sind die ersten Beschützer der Kinder. Ich finde daher, dass wir ihnen nicht dankbar genug sein können und ich hoffe, dass die kommende Bundesregierung hier für eine entsprechende Entlastung sorgen wird. Denn die Kinder sind die Zukunft", so Mandl weiter.

"In der Aktuellen Stunde wurden vor allem Missbrauch, Gewalt und Armut diskutiert. Wenn es um den Missbrauch und Gewalt an Kindern und Jugendlichen geht, teile ich die Emotionen. Ich verstehe es, dass die Gefühle hochkochen. Mit kühlem Kopf muss man aber Kastrations-Maßnahmen, wie sie von der FPÖ vorgeschlagen werden, ablehnen. Namhafte Expertinnen und Experten lehnen das auch als unwirksam ab! Mit dem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz, dass der Landtag heute verabschiedet, schaffen wir völlig neue Rahmenbedingungen für Schutz und Hilfe, für Meldepflichten bei Gefährdung, für die Einschau ins Strafregister. Wir diskutieren nicht nur, wir handeln auch für die Kinder in Niederösterreich", betont Mandl.

"Viele andere Vorschläge gegen Missbrauch, Gewalt und Armut betreffen die Bundesebene. Je ein Viertel der Kinder in Mehrkind-Familien und in Alleinerziehenden-Familien sind arm oder armutsgefährdet. Zwar gibt es verschiedene Berechnungsmethoden zur Feststellung von Armut. Aber jedes arme oder armutsgefährdete Kind ist eines zu viel. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, gehört auf Bundesebene endlich die Berücksichtigung von Kindern im Steuersystem umgesetzt. Solange unser Steuersystem blind ist für das Vorhandensein von Kindern, sind Mehrkind-Familien benachteiligt. Und gegen die Armut in Alleinerziehenden-Familien gehören die Voraussetzungen für die Unterhaltsbevorschussung gemildert, damit nicht so viele Familien so lange auf ihr Geld warten müssen oder es nie bekommen", erklärt Mandl.

"In allen Ankündigungen vor der Aktuellen Stunde und in den Wortmeldungen im Landtag hat die FPÖ eine Gruppe armutsgefährdeter Kinder schlicht und einfach unerwähnt gelassen. Das sind die Flüchtlingskinder. Ein Drittel dieser Kinder ist arm oder armutsgefährdet. Und umgekehrt hat im Landtag der Redner der Grünen die Eltern, speziell die Männer, und die Religionsgemeinschaften pauschal verdächtigt. Dabei sind die allermeisten Menschen in diesen Bereichen Teile der Lösungen für die Probleme, Teile des Netzwerks für den Schutz von Kindern. Insgesamt ist allen Menschen zu danken, die für Kinder da sind, die das hauptberuflich tun, oder ehrenamtlich, vor allem aber ist allen Müttern und Vätern, die gute Erziehungsarbeit leisten und mit Herz und Hirn für ihre Kinder da sind, zu danken", so Mandl.

"Es wurde auch zu anderen Themen viel Richtiges darüber gesagt, wie man den Kinderschutz stärken kann. Ich teile vieles und kann noch ergänzen, dass Ärztinnen und Ärzte sich besser auf Kinder einstellen müssen, oder dass auf Bundesebene das Rauchen im Auto mit Kindern verboten gehört", so der Landtagsabgeordnete.

"Insgesamt können wir aus Niederösterreich der möglichen neuen Bundesregierung zurufen, dass es gut wäre, würde sich die Bundesregierung zum Ziel setzen, Österreich zum kinderfreundlichsten Land der Welt zu machen - also besten Kinderschutz zu haben, und auch beste Rahmenbedingungen für ein unbeschwertes Aufwachsen von Kindern und für beste Chancen beim Start ins Erwachsenenleben", betont Mandl.

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