ÖVP-Schabus: Endlich mehr Schutz und einheitliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe

Neues Kärntner Kinder- und Jugendhilfegesetz bringt mehr Schutz. Kärnten passt gesetzliche Lage an Bundesvorgaben an.

Klagenfurt (OTS) - "Mit dem Inkrafttreten des neuen Bundes-Kinder-und Jugendhilfegesetzes im Mai 2013 wurden einheitliche Standards in Österreich festgelegt. Kärnten passt sich diesen gesetzlichen Vorgaben nun an und setzt erforderliche Maßnahmen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt, Vernachlässigung und sonstiger Kindeswohlgefährdung", berichtet heute VP-Landtagsabgeordnete Karin Schabus nach der Beschlussfassung im Sozialausschusses des Kärntner Landtages.

Mit der Neuregelung der Gefährdungsabklärung und der Hilfeplanung unter Vorgabe eines 4-Augen-Prinzips wird ein wichtiger Schritt in Richtung verstärkte Sicherung des Kindeswohles gesetzt. "Das Wohl und die Förderung unserer Kinder steht für uns an oberster Stelle" fasst Schabus zusammen und verweist in diesem Zusammenhang aber dennoch darauf, dass für Kärnten mit jährlichen Mehrkosten von rund 2 Mio. Euro zu rechnen ist. Diese Mehrkosten sind laut Gesetzesvorlage von SPÖ-Sozialreferentin Prettner zu 56% von den Gemeinden zu tragen, die ohnehin von sehr hohen Zuschusszahlungen - man denke an den Gesundheitsbereich - belastet sind.

"Auch das zeigt uns wieder, vor welchen Herausforderungen dieses Land steht", sieht sich Schabus bestätigt. Wir müssen weg von der jahrelang zelebrierten Show-Politik, hin zur nachhaltigen Maßnahmenpolitik die das Land und die Bevölkerung nachweislich braucht. Auch Kärnten hatte im hochsensiblen Bereich der Jugendwohlfahrt einen Nachholbedarf - LAbg. Karin Schabus blickt einer positiven Entwicklung entgegen: "Dies zumal zusätzlich 10 neue Sozialarbeiter dafür eingesetzt werden.". (Schluss)

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