VP-Malle: Kulturpolitische Versager sitzen in der FPÖ

FPÖ hat Kärnten in kulturpolitischen Abgrund gestoßen,kritische Geister ausgegrenzt,Kulturbudgets für Selbstvermarktung verschwen-det.Paradigmenwechsel lässt Kulturschaffende aufatmen

Klagenfurt (OTS) - "Dass die FPÖ, FPK, BZÖ - wie auch immer, Kärnten in ein kulturpolitisches Aus gestellt haben, liegt auf der Hand. Dass Kulturgelder für Eigeninszenierung und Selbstdarstellung missbraucht wurden, belegen Rechnungshof und Kulturberichte. Trettenbreins Aussagen zur Neuausrichtung der Kultur in Kärnten sind daher nur ein Aufzählen der eigenen Verfehlungen und belegen die freiheitliche Instrumentalisierung der Kultur", fasst heute VP-Abgeordneter Markus Malle zusammen.

Auch wenn es die Freiheitlichen nicht verstehen wollen, das Budget ist eindeutig: Förderungen und Unterstützungen, deren Fokus nicht auf das nachhaltige, authentische Brauchtum und auf die für eine gesellschaftliche Entwicklung wichtigen kritischen Geister gelegt ist, werde es nicht mehr geben.

"Brot und Spiele sind ebenso vorbei wie Produktionen von kostspieligen Eintagsfliegen ohne Nutzen für die Kultur", bekräftigt Malle. Außerdem lasse es die budgetäre Lage, in die die freiheitlichen Kärnten gebracht haben, keine Spaß-Förderungen mehr zu.
"Geld für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen fehlt hinten und vorne, da werden wir nicht weiterhin 200.000 Euro für eine Starnacht aufwenden. Das ist zumindest jedem klar, der nicht bei den Freiheitlichen ist", so Malle. Für mehr Qualität auf der Wörtherseebühne fehlen schlichtweg Millionen und für die derzeit auf der Bühne gebotene Qualität seien die Mittel aus dem Kulturbudget nicht zu rechtfertigen.

Kulturschaffende in Kärnten würden aufatmen, da ein Paradigmenwechsel, eine neue Kultur im Umgang mit der Kultur, eingeleitet wurde. (Schluss)

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