FPÖ-Deimek: Blutgoldskandal um Münze Österreich

OeNB muss Stellung beziehen

Wien (OTS) - Die Nationalbanktochter Münze Österreich scheint in einen Blutgoldskandal verwickelt. Die Schweizer Bundesanwaltschaft eröffnete ein Verfahren gegen die Goldraffinerie Argor-Heraeus, an der die Münze beteiligt ist. Die Vorwürfe sind gravierend.

Der NGO TRIAL zufolge könne nachgewiesen werden, dass Gold aus von der Rebellengruppe FNI kontrollierten kongolesischen Minen seinen Weg in das Unternehmen fand. Für FPÖ-Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek ist der heimische "Goldskanal um ein blutiges Kapitel erweitert." Es werde Geld auf dem Rücken der Ärmsten der Armen gemacht.

"Ich erwarte mir eine sofortige Reaktion von OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. Hier kann nicht mehr - zur ohnehin höchst bedenklichen -Tagesordnung übergegangen werden", fordert Gerhard Deimek ernste Konsequenzen und fordert sofortige Untersuchungen. "Ewald Nowotny scheint sein sein Umfeld nicht zu überblicken. Wie viele Skandale wird er sich noch erlauben? Die Grenze zur Unerträglichkeit ist weit überschritten", fordert Deimek den sofortigen Rücktritt des Gouverneurs.

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