RfW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch: Stadt Graz muss Ausgleichsleistungen bereitstellen

Von Baustellen betroffene Unternehmen benötigen dringend Unterstützung

Graz (OTS) - Vor allem in Graz vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht mindestens ein Straßenzug großflächig aufgegraben wird. Manche Baustellen wie jene in der Annenstraße währten sogar Jahre. Gut für die Bauwirtschaft und die langfristige Entwicklung der Straßenzüge -für die dort angesiedelten Unternehmen bedeuten die Bauarbeiten jedoch massive Verluste. Deswegen fordert der RfW-Steiermark die Stadt Graz auf, die 2010 ausgelaufene Baustellenförderung wieder zu aktivieren.
Vor einigen Jahren war die Leonhardstraße dran, heuer die Jakoministraße, zugleich wurde nach jahrelanger Bautätigkeit endlich die Annenstraße fertiggestellt: In Graz werden immer öfter ganze Straßenzüge großflächig aufgerissen, saniert oder umgebaut. Die Notwendigkeit dieser Maßnahmen ist unbestritten - allerdings leiden die in den betroffenen Straßen angesiedelten Betriebe: Während der Bauarbeiten ist oft keine Zufahrt möglich, ja sogar für Fußgänger kann es ein Hürdenlauf sein, ein Geschäft in einer solchen Bauzone zu erreichen.
Wenn Geschäfte mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß gar nicht oder nur schwer zu erreichen sind, bedeutet das für die betroffenen Unternehmen vor allem eines, erklärt Dr. Erich Schoklitsch, Landesobmann des steirischen RfW: massive Verluste.
Zusätzlich erschwert wurde die Lage heuer durch die weitläufigen Grabungen für die Verlegung der neuen Fernwärmeleitungen. Diese haben die Verkehrssituation in der ganzen Stadt verschärft, die betroffenen Straßenzüge konnten häufig gar nicht befahren werden. Gut für die Bauwirtschaft, gut für die Grazer Luft - aber eine schwere Belastung für viele, vor allem kleine Unternehmen - insbesondere im Handel. Vor Jahren hatte die Stadt Graz eine Baustellenförderung bezahlt, die die Verluste der Unternehmen zumindest etwas lindern sollte. Doch 2010 waren die Fördertöpfe leer - seither wurden sie auch nicht mehr aufgefüllt.
Schoklitsch sieht es daher höchst an der Zeit, dass die Stadt Graz Ausgleichsleistungen - abgestuft nach der Beeinträchtigung - für erlittene Umsatzeinbußen während der Baumaßnahmen bereitstellt.

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