VP-Juraczka: Mariahilfer Straße mittlerweile DAS Synonym für politischen Pfusch

Wien (OTS) - "Nachdem es SPÖ und Grüne geschafft haben, mit der x-ten Adaptierung der Testphase Mariahilfer Straße praktisch alle Verkehrsteilnehmer, Anrainer und Wirtschaftstreibende zu verunsichern und gegen sich aufzubringen, wäre es hoch an der Zeit für einen Schlussstrich. Erst wenn es grünes Licht seitens der Bürger für das Projekt Fußgängerzone gibt, sollen weitere Detailplanungen durchgeführt werden", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka.

Manfred Juraczka: "Seit gestern gibt es endlich das Bekenntnis beider Regierungsparteien, die Bürger nicht nur über Trampoline oder Sitzmöbel abstimmen zu lassen, sondern eine substanzielle Ja/Nein Frage zuzulassen. Weshalb die Abstimmung - Fußgängerzone oder ursprünglicher Zustand - aber erst im Frühjahr 2014 stattfinden soll, ist ein Mysterium. Wer fünf Monate zuwartet, statt die Bevölkerung jetzt rasch entscheiden zu lassen, setzt sich dem Verdacht aus, dass am Ende doch nur Alibifragen stehen, wie wir es schon bei der Wiener Volksbefragung im März erleben durften."

"Auch die aktuellen Adaptierungsvorschläge deuten leider in diese Richtung. Eine einzige Querungsmöglichkeit unmittelbar nach dem Gürtel löst weder das Problem der "Mauer" zwischen dem 6. und 7. Bezirk noch die Staus auf den Parallelrouten zur Mariahilfer Straße", so der Landesparteiobmann weiter.

Manfred Juraczka abschließend: "Es ist offensichtlich, dass die Wiener SPÖ großes Interesse daran hat, Vizebürgermeisterin Vassilakou beim grünen Prestigeprojekt einen gesichtswahrenden Ausstieg aus dem selbst verschuldeten Elend zu ermöglichen. Wenn Bürgermeister Häupl die Nerven der Bürger aber noch länger strapaziert, dann wird nicht mehr über eine Wiener Einkaufsstraße abgestimmt, sondern über den Fortbestand dieser rot-grünen Koalition."

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