NEOS fordert bessere Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen in Österreich

Strolz: "Räumt die Steine aus dem Weg und lasst die Leute gründen!"

Wien (OTS) - NEOS-Klubobmann Strolz sieht sich durch den neuen Bericht der EU-Kommission bestätigt: Gründer werden in Österreich gebremst statt gefördert.

Das verschlechterte Ranking Österreichs im "Doing Business"-Report 2014 der Weltbank wurde nun durch die EU-Kommission in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht noch unterstrichen: Im weltweiten Vergleich liegt Österreich, auch auf Grund der vielen notwendigen Amtswege, im hinteren Drittel, was die Dauer bis zur Unternehmensgründung betrifft.

Für NEOS-Klubobmann Matthias Strolz ist das ein unverzeihliches Versäumnis der rot-schwarzen Regierung. "Wir lassen die Menschen, die unternehmerisch tätig werden wollen, im Regen stehen und legen ihnen dazu auch noch Steine in den Weg. Es kann nicht sein, dass wir hier nicht schneller in der Abwicklung sein können. Mich wundert es nicht, dass wir in internationalen Rankings bald Schlusslicht sind. Jetzt muss es heißen: Räumt die Steine aus dem Weg und lasst die Leute gründen!" Strolz nennt das EU-Ziel von drei Tagen bis zur Gründung auch als Wunschziel für Österreichs Verwaltung.

"Zudem ist klar, dass wir in der Wirtschaftspolitik nicht bei der Gründungsdauer Halt machen dürfen, schließlich finden sich in Österreich auch danach noch viele Schikanen für Unternehmerinnen und Unternehmer," warnt Strolz. "Für uns ist es wichtig, dass wir gleich mehrere Probleme auf einmal beseitigen müssen, um Österreich endlich attraktiv für Entrepreneure zu machen."

Auch Niko Alm, NEOS Abgeordneter und selbst erfolgreicher Unternehmensgründer, sieht diese Gruppe politisch nicht gut vertreten: "Wir müssen gerade Klein- und Einzelunternehmern die Chance geben, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Wenn es uns gelingt, anachronistische Hindernisse aus dem Weg zu räumen, rentiert sich das doppelt und dreifach! Und wir schaffen damit auch Arbeitsplätze, die wir dringend brauchen."

Im Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Bedingungen für Unternehmensgründungen hebt Alm mehrere Punkte aus dem NEOS-Programm "Start-Up Österreich" hervor: Die Streichung unnötiger Steuerbelastungen, die Abschaffung der Kammer-Pflichtmitgliedschaft, eine Vereinfachung der Gewerbeordnung und einen One-Stop-Shop auch für GmbH-Gründer.

Das Maßnahmenpapier "StartUp Österreich" finden Sie auf der NEOS-Website zum Download unter: http://neos.eu/startup.pdf

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