PVÖ-Wohlmuth zu Führerscheinrecht: Pensionistenverband Österreichs gegen Stigmatisierung älterer Verkehrsteilnehmer

Keine Pauschalverdächtigungen - Verkehrsministerin Bures hat bereits klargestellt, dass es keine zusätzlichen Hürden geben darf

Wien (OTS/SK) - "Der Pensionistenverband Österreichs wehrt sich entschieden gegen die Stigmatisierung älterer Verkehrsteilnehmer", betont Andreas Wohlmuth, Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), zur aktuell in der Schweiz laufenden Debatte um eine mögliche Änderung des Führerscheinrechts. "Mobilität ist eine essentielle Voraussetzung dafür, dass ältere Menschen ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben führen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Trotzdem tauchen in trauriger Regelmäßigkeit immer wieder Forderungen nach Alterslimits für Führerscheinbesitzer sowie nach Zwangsuntersuchungen oder Fahrbeschränkungen für Ältere wie aktuell in der Schweiz auf", kritisiert Wohlmuth. ****

"Im Jahr 2012 empfahl die EU, die Verlängerung von Führerscheinen von älteren Menschen von verpflichtenden Gesundheitsüberprüfungen abhängig zu machen. In Österreich ist es uns, dank der Unterstützung von Verkehrsministerin Doris Bures, gelungen, all diese unsozialen Forderungen, die ältere Menschen stigmatisieren und in die Abhängigkeit und Isolation treiben, abzuwehren", so Wohlmuth, der weiter ausführt, dass Bundesministerin Bures bereits klargestellt habe, dass sie keine zusätzlichen Hürden für ältere Menschen wolle und davon überzeugt sei, dass freiwillige und anonyme Fahrtauglichkeitsprüfungen mehr zur Verkehrssicherheit beitragen als die Androhung von Führerscheinabnahmen.

"Der Pensionistenverband Österreichs wird keine Pauschalverurteilungen von älteren Menschen zulassen. Denn es gibt in allen Altersgruppen - von 18 bis 99 - ebenso viele sichere, routinierte Verkehrsteilnehmer wie leider auch welche, die eine potentielle Gefahr im Straßenverkehr darstellen. Der Schlüssel zu mehr Verkehrssicherheit lautet hier aber: zielgruppengerechte Beratungs- und Schulungsangebote statt Pauschalverurteilungen und Zwangsbeschränkungen", unterstreicht der PVÖ-Generalsekretär abschließend. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis: Pensionistenverband Österreichs, Mag. Susanne Vockenhuber, Bakk., Tel.: 01/313 72 31, E-Mail:
susanne.vockenhuber@pvoe.at

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001