FPÖ-LPO Ragger: Kranke Kinder erste Opfer der Kärntner Gesundheitsreform

Linkskoalition treibt übles Subventionsspiel mit pro mente-Ambulatorien

Klagenfurt (OTS) - "Die rot-grün-schwarze Koalition will im Zuge ihrer Gesundheitsreform als erstes bei kranken Kindern sparen. Die zuständige Referentin LHStv. Dr. Beate Prettner verweigert seit Monaten die längst fällige Verlängerung der Verträge für die pro mente-Miniambulatorien in Wolfsberg und St. Veit", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Damit sei die Versorgung von über 400 kranken Kindern durch Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden etc. akut gefährdet. Prettner beantrage auch in der kommenden Regierungssitzung nur eine Akontozahlung für zwei Monate.

"Als Begründung nimmt die Prettner die Gesundheitsreform", ärgert sich Ragger. "Sie will sich die Option einer baldigen Schließung offen halten. Es ist untragbar, dass kranke Kinder die ersten Opfer der Sparmaßnahmen sind", so Ragger. Darüber könne man nur den Kopf schütteln. Denn wer bei der frühzeitigen Behandlung von Kindern Mittel kürzt, agiert vollkommen verfehlt. Aus kranken Kindern werden noch kränkere Erwachsene, deren Betreuung noch mehr kostet, ganz zu schweigen vom persönlichen Leid.

Diese Vorgangsweise der Linkskoalition sei auch deshalb untragbar, weil die Kärntner Gebietskrankenkasse viel zu wenige Fachärzte für Kinderpsychiatrie und Psychiatrie beschäftigt. "St. Veit und Wolfsberg haben keinen Facharzt für Kinderpsychiatrie und jetzt will man ihnen auch noch die Ambulatorien nehmen". Er verweist auf einen Rechnungshofbericht, dem zufolge Salzburg doppelt so viele Kassenfachärzte für Psychiatrie hat wie Kärnten. "Salzburg zeigt auch, dass eine bessere fachärztliche Versorgung Folgekosten spart. Laut Rechnungshof muss Kärnten viel mehr Geld für Psychopharmaka ausgeben und es hat weit Frühpensionisten wegen psychischer Krankheiten", erklärt Ragger abschließend.

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