Beim Verbrennen von Laubhaufen und Ästen auf Igel und Co. achten

Der Verein PFOTENHILFE informiert über die Gefahren für die Tierwelt von Lagerfeuer und Co.

Wien (OTS) - Um diese Jahreszeit werden immer wieder Erntedankfeuer veranstaltet oder andere Rohstoffe wie Laub verbrannt. Dies stellt jedoch eine große Gefahr für viele Wildtiere dar. Der Verein PFOTENHILFE gibt Tipps, was beim Verbrennen von Ästen und Ähnlichem beachtet werden sollte.

Gerade im Herbst ist es oft üblich, große Mengen an Laub und Geäst im Garten anzusammeln und anschließend zu verbrennen. Nicht selten wird der Laubhaufen aber erst nach einigen Tagen verbrannt. In dieser Zeit können sich jedoch Igel und andere Wildtiere in dem für sie gemütlichen Laub verstecken oder sich gar ein Winterquartier einrichten. "Wenn das Geäst dann angezündet wird, sind die Igel in großer Gefahr. Passt man nicht auf, verbrennen die armen Tiere." warnt Sonja Weinand, Sprecherin des Vereins Pfotenhilfe.

Statt dem Verbrennen wäre ein Komposthaufen eine geeignete Lösung. Auch für Tiere ist dieser sehr wertvoll, denn er bietet Schutz und Nahrung. Manche Arten, wie der Igel, halten sogar Winterschlaf in Laubhaufen. Will man ein Lagerfeuer oder Ähnliches veranstalten, sollte man das Holz erst kurz zuvor aufschichten, um sicher zu sein, dass sich keine Tiere darunter verstecken. "Nur so kann sichergestellt werden, dass kein Tier unnötig leidet oder dramatisch verbrennt", so Weinand abschließend.

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