FP-Guggenbichler: Jetzt will ganz Europa unsere Ziesel retten!

Republik muss sich für rot-grüne Zerstörungswut in Wien vor der EU-Kommission rechtfertigen

Wien (OTS/fpd) - "Danke, Frau Stadträtin Sima! Jetzt haben auch Sie es geschafft, international Bekanntheit zu erlangen. In Zukunft wird man nicht nur wegen ungustiösen Plakat-Aktionen, sondern auch noch wegen dem nachhaltigen Schädigen von geschützten Tieren von ihnen hören", erklärt Wiens FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo Guggenbichler. Die EU hat nämlich eine von der Bürgerinitiative eingebrachte Beschwerde zu den fragwürdigen Vorgängen rund um die Stammersdorfer Ziesel akzeptiert. Nach Prüfung der Unterlagen konfrontiert die EU-Kommission nun die Republik Österreich mit dem Vorwurf, dass der Artenschutz in Wien nicht eingehalten wird. Innerhalb von zehn Wochen muss Österreich dazu gegenüber Brüssel Stellung beziehen. Guggenbichler, auch stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses: "Kann dieser schwerwiegende Vorwurf nicht ausgeräumt werden, droht ein Mahnschreiben der EU und in weiterer Folge ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Eine Verurteilung käme die österreichischen Steuerzahler teuer."

Der von Sima vorgegebene Versuch, die Ziesel durch gutes Zureden abzusiedeln, um das Monster-Bauprojekt durchzuboxen, sei fehlgeschlagen. Guggenbichler: "Es gibt schon zu denken, dass wir die Umwelt ausgerechnet vor rot-grünen Betonierern beschützen müssen. Die Fragen, wer davon profitiert hat und wer durch das hin und her verkaufen noch weiter profitiert sowie warum die Baulobby in Wien machen kann, was sie will, müssten erlaubt sein.

In Brüssel befasst sich die EU-Kommission mit dem fragwürdigen Bescheid der Naturschutzbehörde, der übrigens auch von der Mehrheit der Bezirksvertretung in Floridsdorf abgelehnt wurde. Die Zieselpopulation hat sich flächendeckend ausgebreitet. Aber was hört man von den Bauträgern? Sie wollen in Randgebieten die Humusschicht abtragen und anschließend Schotter auftragen.

Hier sollten nun die Bauträger vorsichtig agieren und das Verfahren abwarten, damit nicht im Falle einer Verurteilung weitere Kosten auf sie zukommen. Ein sofortiges Einstellen sämtlicher Bauaktivitäten ist die einzige vernünftige Forderung, die gestellt werden kann. Ein Vertreiben und Töten der Tiere sollte sofort von der Umweltstadträtin verhindert werden. "Aber vielleicht kann Sima ja als designierte Umweltministerin selbst ihr Fehlverhalten in Wien rechtfertigen", so Guggenbichler, der erklärt: "Das Buch über die Ziesel am Marchfeldkanal ist noch nicht zu Ende geschrieben und ich danke den mutigen Bürgern der Bürgerinitiative für all die Kraft, die sie aufbringen, um die Tiere gegen die rot-grünen Bau-Lobbyisten zu schützen!" (Schluss)

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