Nationalrat - Heinisch-Hosek: Zentrale Herausforderungen der Zukunft gemeinsam bewältigen

SPÖ-Frauenministerin drückt Unterstützung für Kandidatur von Barbara Prammer als erste Nationalratspräsidentin aus

Wien (OTS/SK) - Die zentralen Herausforderungen der Zukunft - Ausbau der Kinderbetreuung und Bildung, Arbeitsplätze, Altersvorsorge und Pflege - benannte SPÖ-Frauenministerin und Abgeordnete Gabriele Heinisch-Hosek in der ersten Sitzung des Nationalrates im Parlament und verwies auch auf die Verdienste der vergangenen Regierung. Nun gelte es, in die Zukunft zu schauen und die großen Projekte gemeinsam anzugehen. Skeptisch äußerte sich die SPÖ-Abgeordnete zu koalitionsfreien Räumen. "Es geht um Respekt und Toleranz, aber ich möchte nicht, dass wir bei großen Reformen allzu lange warten müssen", so Heinisch-Hosek. ****

Die gesellschaftspolitischen Herausforderungen werden in den nächsten Jahren sehr groß sein, sagte die SPÖ-Frauenministerin und betonte die Verantwortung der Abgeordneten. Insgesamt sei das Parlament vielfältiger geworden, ein Drittel der Abgeordneten seien neue Kolleginnen und Kollegen. "Die großen Herausforderungen werden sein, wie gehen wir mit den Kleinsten in unserer Gesellschaft um? Der Weg ist beschritten, der Weg ist ein guter gewesen. Wie können wir hier noch Veränderungen hervorrufen?", definierte die SPÖ-Abgeordnete eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft.

Als weitere Herausforderungen nannte Heinisch-Hosek die Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung und die Sicherung von Arbeitsplätzen:
"Die Menschen müssen das Gefühl haben, dass sie gute Arbeit leisten und dass gute Arbeit gefragt ist. Alle sind gefragt, sich in diesem Land einzubringen und den Wirtschaftsstandort Österreich abzusichern, damit wir in Europa den Platz einnehmen, den wir uns verdient haben."

Einen wichtigen Punkt stelle auch der respektvolle und würdige Umgang mit der älteren Generation dar, führte Heinisch-Hosek aus. Hier gelte es, Menschen im Ruhestand abzusichern und sich der großen Frage der Pflege und Betreuung der älteren Generation zu stellen. Sie verwies auch auf den knapp dreißig prozentigen Frauenanteil im Hohen Haus. "Frauenpolitik ist immer auch Gesellschaftspolitik. Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und das sollte sich auch in diesem Haus widerspiegeln", betonte die SPÖ-Abgeordnete.

Abschließend hieß die SPÖ-Frauenministerin die Kandidatur des zweiten und dritten Nationalratspräsidenten willkommen und drückte ihre Unterstützung für die Kandidatur von Barbara Prammer als erste Nationalratspräsidentin aus. "Dieses Haus ist durch Barbara Prammer sehr offen geworden. Sehr viele Kinder und Jugendliche konnten erleben, wie Demokratie hier gelebt wird", so Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) sc/sas/mp

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