Khol ad Pensions-Kommission: Die apokolyptischen Reiter dürfen in den Stall zurück!

Behauptete Zahlen haben sich in großen Teilen als bloße interessenbezogene Propaganda erwiesen. Unfinanzierbarkeit ab 2025 beruht erneut auf realitätsfernen statistischen Annahmen.

Wien (OTS) - "Die Kommission zur langfristigen Pensionssicherung hat heute bestätigt, was ich seit Jahren im Zusammenhang mit den Kommissionsberichten festhalte: Es gibt keinen Grund zu Alarmismus und Panikmache! Beides ist in Österreichs Pensionssystem völlig unangebracht. Die Kommission bestätigt, dass die beschlossenen Maßnahmen greifen. Wir werden auch die Wirkung der am 1.1.2014 in Kraft tretenden Reformen laufend evaluieren. Sollte sich dabei Handlungsbedarf ergeben, werden die nötigen Änderungen mit Sicherheit beschlossen und zu Beginn der nächsten Legislaturperiode ihre Wirkung entfalten", erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates zur heutigen Präsentation der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung.

"Jenen, die nun schon gleich von 'Geldsorgen' ab 'Mitte der 2020er Jahre' sprechen sei gesagt: Diesen Prognosen liegen realitätsferne statistische Annahmen zu Grunde. Vergleichen Sie nur die Prognosen von 2010, die ich damals zu Recht als 'Schlechtachten' bezeichnet hatte: nur drei Jahre später stehen wir deutlich besser da. Hier hat der Seniorenbund voll Recht behalten. Zudem sollte die Kommission diskutieren, wie es sein kann, dass ein Entwurf zu einem Bericht, der erst heute beschlossen und veröffentlicht wird, seit Tagen verbunden mit Horrormeldungen durch die Medien geistert. Zum Zeitpunkt der ersten Alarmismus-Schlagzeilen lag der Entwurf noch nicht einmal allen Kommissions-Mitgliedern vor. Am Ende ändert dies ohnehin nichts am Ergebnis: Wir haben die Hausaufgaben gemacht. Österreichs Pensionssystem ist und bleibt stabil und sicher", hält Khol abschließend fest.

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