FP-Mahdalik: Seestadt wird Schlafstadt - Geschäftslokale sollen Wohnungen werden!

SPÖ wiederholt alte Fehler

Wien (OTS) - FPÖ-Planungssprecher LAbg. Toni Mahdalik warnt, dass die Seestadt Aspern ein Wohnghetto und somit quasi zur "Schlafstadt Aspern" werden könnte. Das begrüßenswerte Motto der Planungen "Wohnen & Arbeiten in der Seestadt" könnte zur Farce werden, wenn SPÖ und Grüne Geschäftslokale in großer Stückzahl zu Wohnungen umwidmen. Das Verkehrsaufkommen in der Seestadt und ringsum würde dadurch massiv steigen, die Lebensqualität entsprechend rapide sinken.

Von den geplanten 20.000 Arbeitsplätzen kann man sich bei dieser Vorgangsweise sofort verabschieden, das Lizitieren in Richtung 10.000 hat bei SPÖ und Grünen nach Informationen aus dem Rathaus bereits begonnen. Angenehmer Nebeneffekt für die Wiener Regierungsparteien:
Nahestehende Wohnbauträger würden dann statt bisher geplanten 8.500 schlussendlich bis zu 12.500 Wohnungen errichten, wovon nicht nur die Bauherren profitieren könnten.

Im letzen Bauausschuss des 22. Bezirks stand ein Antrag auf der Tagesordnung, bei dem die Umwidmung von ebenerdigen Geschäftslokalen in Wohnungen am Bauplatz J2 vorgesehen war. Mehr als fadenscheinige Begründung: Die Lokale wären halt zu klein(!). Auf Nachfrage des FPÖ-Fraktionsführers Bezirksrat Mag. Volker Hammer wurde jedoch rasch klar, dass die Mauern zwischen den einzelnen Lokalen nicht tragend und daher jederzeit locker entfernbar sind.

"Zudem müsste man ja die gesamten Planungen für dieses oft und gern als Vorzeigeprojekt bezeichnete Großbauvorhaben in Frage stellen, wenn zu kleine Geschäftslokale errichtet werden", meint Mahdalik und fordert den sofortigen Stopp derartiger Umwidmungsanträge. Die bisher fixierte Ansiedlung eines internationalen Unternehmens mit knapp über 500 Arbeitsplätzen ist jedenfalls viel zu wenig.

Der Tagesordnungspunkt wurde übrigens nach heftigen Protesten der FPÖ zurückgestellt. "Die Seestadt darf keine Schlafstadt werden, wie sie von der SPÖ in den 60er- und 70er-Jahren am Stadtrand dutzendweise billig in die Höhe gezogen wurden", warnt Mahdalik. (Schluss)otni

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