Leitl: Abschluss der KV-Verhandlungen ist Erfolg der Sozialpartnerschaft

WKÖ-Präsident erwartet nun auch Einigung über bessere Verteilung der Normalarbeitszeit bei Maschinen- und Metallwaren-Industrie

Wien (OTS/PWK751) - Der gestern Nacht erzielte Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen in der fünften Verhandlungsrunde für die Maschinen & Metallwaren-Industrie "ist ein Sieg der Vernunft und ein Erfolg der österreichischen Sozialpartnerschaft", betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Mit dem Abschluss in einer Bandbreite von 2,5% bis 3,2% Lohnerhöhung wurde ein Kompromiss erzielt, welcher die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe nicht in Frage stellt. Wichtig sei nun aber eine Steuer- und Abgabenreform in der kommenden Legislaturperiode, durch die nicht nur die Abgabenbelastung der Betriebe sinkt, sondern auch "den Arbeitnehmern mehr netto vom Brutto bleibt", so Leitl. Die Unternehmen haben mit diesem Abschluss jedenfalls einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Kaufkraft in Österreich geleistet. Jetzt müsse aber auch der Staat seinen Anteil beisteuern und zum Beispiel Lohnnebenkosten bzw. Abgabenquote senken.

Die verbindliche Fixierung eines Verhandlungszeitplans für ein neues Arbeitszeitmodell in der Branche hält Leitl für einen guten Weg: "Wir brauchen eine bessere, auftragskonforme Verteilung der Normalarbeitszeit bei den Unternehmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit abzusichern." Eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten entsprechend den Auftragseingängen der Unternehmen sei heutzutage unverzichtbar. Unternehmen müsse es möglich sein, adäquat auf Konjunktur- oder Auftragsschwankungen zu reagieren. "Ich bin überzeugt, dass wir es auch bei diesem Thema in sozialpartnerschaftlicher Manier schaffen werden, zu einer für beide Seiten positiven Lösung zu kommen", so Leitl abschließend. (BS)

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