FPÖ-Obermayr: Nach zwangsverordneten Energiesparlampen kommt nun unausgegorene "Staubsauger-Verordnung"

Energieeffizienz fraglich, Mehrwert hauptsächlich für einzelne Hersteller

Wien (OTS) - "Nach den teils erfolgreichen Versuchen auf unser Wasser, unser Saatgut und unsere Naturheilmittel zuzugreifen, werden die EU-Bürger nun auch noch mit einem unausgegorenen Stromfresser-Alarm in der neuen Ökodesignverordnung konfrontiert. Ein Indiz mehr für eine völlig verfehlte, mit sicherer Hand an den Problemen der Menschen vorbeizielende Themenwahl", so der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. Es gäbe unzählige Möglichkeiten Strom zu sparen, ohne dadurch Berge an Elektromüll und weitere Folgeprobleme zu produzieren. Wie beim Vorstoß für wassersparende Armaturen werde aber dort angesetzt, wo eine Umstellung vor allem für die kleinen Verbraucher Kosten verursache.

"Schon bei der quecksilberhaltigen Energiesparlampe mussten wir feststellen, dass deren aufwendige Entsorgung mehr Ressourcen verbraucht als die zwangsverordneten Lichtquellen einsparen. Wie wird die Sparbilanz der neuen Staubsauger aussehen, wenn, wegen Saugkraftverlusten, vielleicht mehrfach gesaugt werden muss? Fachleute können diesbezüglich keine Entwarnung geben, daher besteht der dringende Verdacht, dass es wieder einmal um die Bevorzugung einzelner Hersteller und keineswegs um eine nachhaltige umweltpolitische Initiative geht. Denn dem Vernehmen nach soll es durchaus einige Staubsauger geben, die den Spagat zwischen Kraftverlust und gleichbleibender Saugwirkung schaffen. Diese sind aber in einem Preissegment angesiedelt, das dem europäischen Durchschnittsnutzer solcher Geräte nicht zumutbar ist", so Franz Obermayr, der schließt: "Man kann nur einmal mehr an die Kommission appellieren, einem Europa der Bürger den Weg zu bereiten statt einem Europa der Konzerne und Lobbyisten das Wort zu reden."

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