FPÖ-Mölzer: Verkaufsverbote für Staubsauger zeigen EU-Regulierungswahn

Brüssel will EU in einen paternalistischen Obrigkeitsstaat verwandeln - Energiesparen und Umweltschutz sind nur vorgeschobene Argumente

Wien (OTS) - Wenn die EU nun Staubsauger und andere Haushaltsgeräte mit hohem Stromverbrauch verbieten wolle, dann sei dies ein neues Paradebeispiel für den Brüsseler Regulierungswahn, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Die EU-Kommission mischt sich ein, wo es nur geht. Der Alltag der Europäer wird mit einem immer dichteren Netz von Vorschriften und Verboten überzogen", hielt Mölzer fest.

Energiesparen sei zwar ein berechtigtes Anliegen, allerdings sei die Vorgehensweise der EU-Kommission falsch, so der freiheitliche Europaabgeordnete. "Anstatt zu informieren und auf die Mündigkeit der Bürger zu vertrauen, verordnen die Damen und Herren Kommissare lieber Verbote. Die Europäische Union ist also auf dem besten Weg hin zu einem paternalistischen Obrigkeitsstaat, der das Leben eines jeden einzelnen bis ins letzte Detail bestimmt und kontrolliert", warnte Mölzer.

Außerdem stelle sich die Frage, so der freiheitliche EU-Mandatar, ob Energiesparen und Umweltschutz nicht bloß vorgeschobene Argumente seien. "Bei den neuen Verkaufsverboten für Haushaltsgeräte werden im Hintergrund wohl die Lobbies internationaler Konzerne ein gewaltiges Wörtchen mitgeredet haben. Schließlich handelt es um einen milliardenschweren Markt, und die neuen Vorschriften bieten neue Absatzmöglichkeiten", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001