Zum Rücktritt der Kieler Oberbürgermeisterin Gaschke:

Berlin (ots) - Nicht der Fehler hat Susanne Gaschke aus dem Amt geworfen, vielmehr ihr Umgang mit der Kritik an ihrem Fehler. Die Kritik war hart, aber begründet, sie kam nicht nur aus der oppositionellen CDU, nicht nur von Grünen, sondern auch aus der eigenen Partei. Kritik, Streit und Debatte sind keine Degenerationserscheinungen der Demokratie, sondern deren Voraussetzung. Susanne Gaschke aber sah sich von Anfang an als Opfer einer Verschwörungskampagne. Hätte sich die Oberbürgermeisterin - nachdem ihr Fehler offensichtlich geworden war - dazu bekannt und öffentlich entschuldigt, wäre der Fall schnell vergessen gewesen.

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