ÖH Uni Wien: Gegen rechte Hetze aller Art!

ÖH Uni Wien ruft auf, Rechtsextremismus keinen Platz zu geben und Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt zu zeigen

Wien (OTS) - Gestern, Sonntag, stürmten 30 bis 40 mit Holzknüppeln, Glasflaschen und Steinschleudern bewaffnete Rechtsextreme eine Veranstaltungder linken Gewerkschaft ATIGF (ArbeiterInnen und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich) im Ernst-Kirchweger-Haus. Mehrere Personen wurden verletzt, eine von ihnen musste sogar ins Krankenhaus gebracht werden.

"Im Schatten der Erfolge rechter Parteien in Österreich und Europa, versuchen Neofaschist*innen zunehmend rassistische, antisemitische und antifeministische Politik auf die Straße zutragen", stellt Cahty Schneider (GRAS) aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Wien fest. Auch gestern konnten Polizist*innen nach kurzer Zeit bestätigen, dass die Angreifer*innen aus dem Umfeld der neonazisitischen "Unsterblich" Gruppe, eine Fangruppe der Austria Wien, kommen. Nach ihrer Beteiligung an rechtsextremen Aktivitäten im und außerhalb des Stadions, haben sie Stadionverbot.

"Nicht nur auf der Universität müssen rechtsextreme Gruppen bekämpft werden. Egal ob es sich um rechte Schläger*innen im Fußball, oder um Rassist*innen im Alltag handelt - gemeinsam ist ihnen, dass sie eine ernsthafte Gefahr für Menschen sind, die nicht in ihr Weltbild passen", erklärt Stephanie Marx (Unabhängige für den KSV-LiLi) vom Vorsitzteam.

"Deswegen ist es umso wichtiger, dass antifaschistische Kräfte auf der Universität, in den Gewerkschaften und der restlichen Gesellschaft gemeinsam gegen rechte Hetze aller Art auftreten und linke Politik in den Vordergrund stellen!", appelliert Lucia Grabetz (VSStÖ) vom Vorsitzteam.

Die ÖH Uni Wien hat das dezidierte Ziel rechtsextremes Gedankengut jeglicher Art zu bekämpfen und ruft alle Studierenden dazu auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Faschismus und Rassismus zu setzen!

Die ÖH Uni Wien ruft zur Solidarität mit den Betroffen auf und unterstützt die heute, 17Uhr, stattfindende antifaschistische Kundgebung am Viktor-Adler-Markt, um ein deutliches Zeichen gegen rechte Gewalt zu zeigen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

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