SJ-Hanke/Obrecht nach Überfall auf MigrantInnenlokal: Rechte Tendenzen im Keim ersticken!

Wien (OTS) - "Der Überfall auf das MigrantInnenlokal ATIGF ist bezeichnend dafür, wie rechte Gewalt bereits salonfähig geworden ist. Was muss noch passieren, bis die verantwortliche Innenministerin Mikl-Leitner endlich reagiert?", zeigen sich Marina Hanke, Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ) Wien und Sascha Obrecht, Bezirksrat in Favoriten, tief betroffen über den rassistisch motivierten Vorfall am vergangenen Sonntag im 10. Wiener Gemeindebezirk.

"Solche Vorfälle sind nicht überraschend. Die rassistischen Tiraden der FPÖ bereiten rechten Schlägern, wie jenen, die am vergangenen Sonntag ihrer verachtenswerten Ideologie Ausdruck verleihen wollten, den Boden auf.", erteilen Hanke und Obrecht der Brandmarkung von MigrantInnen zu Sündenböcken eine klare Absage. Es handle sich dabei um keinen Einzelfall. Laut dem Rassismusreport des Vereins für Zivilcourage und Antirassismusarbeit (ZARA) habe es im Jahr 2012 insgesamt 772 dokumentierte rassistische Vorfälle gegeben - die Dunkelziffer ist wohl noch um einiges größer.

Die neue Bundesregierung sei dazu angehalten den - unter der schwarz-blauen Koalition ausgesetzten - Rechtsextremismus-Bericht wiedereinzuführen. "Rechte Umtriebe sollen aber nicht nur dokumentiert, sondern mit aller Kraft zerschlagen werden.", so Hanke und Obrecht abschließend.

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