FP-Guggenbichler: Der nächste Skandal um das Semmelweis-Areal!

Dass Betreiber der Elite-Schule Bürgerbeteiligung verhindert und Vassilakou Pläne geheim hält, nährt Verdacht auf Grundstücksspekulation

Wien (OTS/fpd) - Viel zu hektisch und viel zu billig wurde ein Teil des Semmelweis-Areals von Rot-Grün für den Betrieb einer Elite-Musikschule verkauft. Wie sich herausstellte, ist dieser trotz horrender Gebühren unrentabel. "Als wir dann noch herausgefunden haben, dass sich sowohl der Gutachter, der die Preise für die Grundstücke in dieser Nobellage festgelegt hat, als auch ein SPÖ-nahes Wohnbau-Unternehmen dort ebenfalls angekauft haben, schrillten bei uns alle Alarmglocken", berichtet Währings FPÖ-Obmann LAbg. Udo Guggenbichler, "der Verdacht war und ist, dass die Musikschule vorgeschoben wurde, um günstig an öffentlichen Grund zu kommen, und dass da in Wahrheit ein gewaltiger Spekulationsskandal läuft. Ziel könnte sein, die Schule zu schließen und, wie auf dem benachbarten Grundstück der Firma at.home auch, Luxuswohnungen für Bonzen zu errichten."

Die bisherigen Planungen waren derart schlampig, dass auf eine Zufahrt "vergessen" wurde. Nun sollen, laut gut informierten Kreisen, im Hockepark Zufahrt und Garage errichtet werden. Der Kinderspielplatz und zahlreiche Bäume sollen weichen. Details, wie etwa Lage der Garagenzufahrt, hält Vizebürgermeisterin und Stadtplanerin Maria Vassilakou aber eisern unter Verschluss. Sie wisse überhaupt nichts und sei auch gar nicht zuständig. Guggenbichler: "Da werden sowohl Bürger als auch Oppositionspolitiker gefrotzelt. Es soll erneut drübergefahren werden. Dass, wenn laufend im Geheimen entschieden wird, der Verdacht auf Grundstücksspekulation genährt wird, ist nur allzu verständlich."

Die versprochene Bürgerbeteiligung kann nicht stattfinden, da die Amadeus Schule und somit der 60 Prozent-Eigentümer für die Stadträtin angeblich nicht erreichbar ist. "Ich fordere den 60 Prozent-Eigentümer Peter Lengersdorf auf, sich umgehend bei der Stadträtin zu melden und die Teilnahme am Bürgerbeteiligungsverfahren zuzusagen. Jahrelang wurde den Währingern eine Mitsprache zugesagt und es kann nicht sein, dass diese an einer mutmaßlichen Vogelstaußtaktik eines der Eigentümer scheitert! Wenn man schon, so wie Lengersdorf, immer wieder beteutert, im Sinne der Währinger zu agieren, kann es doch kein Problem sein, sich einem Runden Tisch mit allen Beteiligten zu stellen und ein Bürgerbeteiligungsverfahren zuzulassen. Die beharrliche Verweigerung ist jedoch nicht sehr vertrauenserweckend!", zeigt sich Guggenbichler über die Entwicklungen enttäuscht. Sein Versprechen an die Bürger: "Ich werde nicht locker lassen, bis Sie die Ihnen zustehende Information und Mitsprache bekommen haben!" (Schluss)

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