FPÖ: Strache, Neubauer: Großer Erfolg für die deutschsprachigen Oppositionsparteien bei der Südtiroler Landtagswahl

Erstmaliger Verlust der absoluten Mandatsmehrheit der SVP seit 1945 zeichnet sich ab

Wien (OTS) - "Wir gratulieren den deutschsprachigen Oppositionsparteien, allen voran natürlich den Südtiroler Freiheitlichen, zu ihrem tollen Ergebnis bei der Landtagswahl 2013", stellte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache fest. Nach einem Auszählungsgrad von beinahe 90 Prozent der abgegebenen Stimmen zeichnet sich das beste Ergebnis der Südtiroler Freiheitlichen mit etwa 17,9 Prozent und somit ein Zugewinn von 3,4% und damit ein, vielleicht sogar zwei zusätzliche und somit insgesamt sieben Sitze im mit 35 Sitzen ausgestatteten Südtiroler Landtag ab. Das vorgegebene Wahlziel, die absolute Mehrheit der SVP im Landtag zu brechen wäre damit erreicht worden.

Auch die "Süd-Tiroler Freiheit" sieht Zugewinnen entgegen. Derzeit liegt die Partei um Eva Klotz und Sven Knoll bei 7,1%, was einen Zugewinn von 2,2% und vermutlich auch einen zusätzlichen Sitz im Landtag bedeutet. Damit wäre die Parte erstmals viertstärkste Kraft in Südtirol, noch vor der PD Partito Democratico - Demokratische Partei.

"Die Menschen in Südtirol haben die unter Luis Durnwalder aufgebauten Machtstrukturen und Skandale der Südtiroler Volkspartei offenbar nicht vergessen. Es stellt sich nun die Frage, ob das Vertrauen in den Spitzenkandidaten Arno Kompatscher so groß ist, als dass man dies vom Wahlergebnis ableiten kann, um ihn auch zum Landeshauptmann im Landtag zu wählen", so der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer. Die Aussagen Kompatschers während des Wahlkampfes lassen vermuten, dass sich an der grundsätzlichen Politik der SVP nichts ändern wird. Was man zum jetzigen Zeitpunkt aber gewiss sagen kann ist, dass diese Wahlen ein ausgezeichneter Erfolg für die deutschsprachigen Oppositionsparteien sind, die mit ihrem propagierten Ziel "Los von Rom" auf unterschiedlichste Art und Weise erhebliche Stimmenzuwächse zu verzeichnen haben.

"Die Südtiroler Volkspartei wird gut daran tun, das endgültige Wahlergebnis genau zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, ansonsten fährt in Zukunft der Zug der Selbstbestimmung -in welcher Form auch immer - schon bei der nächsten Wahl ohne sie ab", so Strache und Neubauer abschließend.

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