FPÖ-Hernals: Verkehrsberuhigung statt Verkehrschaos im Grätzl rund um die Schadinagasse!

Variante von FPÖ und Bürgern endlich umsetzen

Wien (OTS/fpd) - Der ungeliebte Umbau des Kreuzungsbereichs Hernalser Hauptstraße mit der Heigerleinstraße in den 1990er Jahren hat vor allem eines gebracht: Stau für alle Verkehrsteilnehmer, so heute die Hernalser FPÖ-Klubobfrau Ulrike Raich und der Bezirksvorsteher-Stellvertreter der FPÖ-Hernals Dietmar Hebenstreit.

Viele Autofahrer wichen seither auf das Wohngebiet Schadinagasse -Ferchergasse - Gilmgasse - Halirschgasse aus. Seit Jahren bemühen sich eine Bürgerinitiative und die Freiheitlichen um eine Verkehrsberuhigung des Gebiets, denn Lärm, Gestank und Verparkung hätten ein Ausmaß angenommen, das die Lebensqualität der Bewohner einschränke. In Bürgerversammlungen wurden verschiedene Verbesserungsvarianten diskutiert und letztendlich die beste ausgesucht. Im September 2010, kurz vor der Wien-Wahl, wurde auf Druck der Freiheitlichen endlich die Neugestaltung der Straßenquerschnitte sowie der Verkehrsführung in der Bezirksvertretung beschlossen.

"Es hätte alles sehr schnell umgesetzt werden können, denn für die veränderte Verkehrsführung wäre vorerst lediglich die Anbringung weniger Verkehrszeichen nötig gewesen. Alle weiteren Maßnahmen, wie etwa Begrünung, Schrägparkplätze und Fahrbahnsanierung hätten dann nach Maßgabe der nötigen finanziellen Mittel nach und nach geplant und umgesetzt werden können", so Hebenstreit.

"Aber wie unter roter Regierung üblich, geschah nach dem hart erkämpften Beschluss erst einmal gar nichts", so Hebenstreit weiter. Weil die Freiheitlichen nicht und nicht locker ließen, kam es im Dezember 2012 dann endlich zu einer neuen Einbahnregelung. "Eine Einbahnregelung, die völlig anders war, als es die Bürger wünschten und nichts mit den konkreten Vorschlägen der Freiheitlichen zu tun hatte", erklärt Raich die veränderte Verkehrsführung. Ein totales Verkehrschaos war die Folge.

Ein halbes Jahr später folgte der nächste Schildbürgerstreich, nachdem man im Rathaus erkannt hatte, dass die rot-grüne Verkehrsführung nicht zur Verkehrsberuhigung sondern vielmehr zu massiven Verkehrsbehinderungen und auch zusätzlichem motorisiertem Verkehr durch Kreisführungen beitrug. Nun wurden wieder Einbahnen umgedreht, die Kunden und Lieferanten der "Baumax"-Filiale in der Schadinagase wurden über die Hernalser Hauptstraße geschickt. Da diese in dem Abschnitt ohnedies stark überlastet ist, wird weiter über das Wohngebiet ausgewichen - notfalls gegen die Einbahn.

"Warum wurde der freiheitliche Vorschlag nicht umgesetzt? Hat die SPÖ Angst davor, dass die Freiheitlichen einen Erfolg für sich verbuchen können? Ist das Grund genug, Verkehrschaos mit hoher Unfallgefahr zu produzieren?", fragt sich Hebenstreit. Das neue Einbahnsystem verringert die Verkehrsbelastung nicht sondern erhöht zusätzlich noch die Unfallgefahr. Das kann nicht die Lösung sein! "Im Sinne der Wohnqualität in Wohngebieten, einer funktionierenden Wirtschaft und der Rücksichtnahme auf flüssigen Verkehr ist die Einbahnregelung nach den sinnvollen Vorschlägen der Freiheitlichen und der Bürger zu gestalten", appelliert Raich abschließend an die Verantwortlichen. (Schluss) hn

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