GdG-KMSfB fasst Streikbeschluss für Niederösterreich

Schnelle Aufnahme von Gehaltsverhandlungen, oder gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen sind unausweichlich

Wien (OTS/ÖGB) - "Unsere Geduld mit der niederösterreichischen Landespolitik ist zu Ende. Wir sind es unseren Mitgliedern schuldig, ihre Rechte zu vertreten", erklärte heute, Montag, die Vorsitzende der Landesgruppe NÖ in der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Erika Edelbacher. Falls nicht sofort faire Gehaltsverhandlungen für die Bediensteten der niederösterreichischen Gemeinden beginnen, sind gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen unausweichlich.++++

"Landeshauptmann Erwin Pröll hat lange genug Vogel Strauß gespielt. Wer hart arbeitenden Menschen Reallohnverluste verordnen will und 3.000 DemonstrantInnen einfach zu ignorieren versucht, wird scheitern", sagte Edelbacher. Der Bundesvorstand des ÖGB hatte vergangene Woche einstimmig die Streikfreigabe erteilt - mit Unterstützung aller Gewerkschafter, aller Länder und aller Fraktionen. Freitag hat nun auch der erweiterte Landesvorstand der GdG-KMSfB NÖ den Streikbeschluss gefasst.

"Wir stehen vor Beginn von gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen", sagte GdG-KMSfB-Vorsitzender Christian Meidlinger: "Wir werden Landeshauptmann Erwin Pröll ein letztes Mal unseren Standpunkte mitteilen. Die betroffenen ArbeitnehmerInnen, die an 365 Tagen im Jahr für die Bevölkerung im Einsatz sind, fordern nur, was ihnen zusteht: Die faire Anpassung ihrer Löhne und Gehälter für die Jahre 2013 und 2014. Sie ihnen zu verweigern, wäre unsozial und unverantwortlich - und das kann von uns als Gewerkschaft auf keinen Fall geduldet werden."

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