Blecha: Schluss mit der Panikmache bei den Pensionen

Beschlossene Maßnahmen im Pensionsbereich greifen bereits - Brauchen keine Pensionsreform, sondern Reform der Arbeitswelt mit Bonus-Malus-System für Betriebe

Wien (OTS/SK) - Ein Ende der Panikmache bei den Pensionen forderte heute der Präsident des Pensionistenverbands Österreichs Karl Blecha. "Das Pensionsantrittsalter steigt. Die beschlossenen Maßnahmen zur Anhebung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter werden die gewünschten Effekte erzielen. Aber schon heute, noch bevor die Reformen bei den Invaliditätspensionen, bei der Langzeitversicherten-Regelung und das neue einheitliche Pensionskonto ab 1.1.2014 überhaupt erst in Kraft treten, bereits neue Maßnahmen zu fordern, ist Schwachsinn", erklärte Blecha am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Blecha erläuterte: "Wir sind HEUTE besser als das Gutachten 2003/2004 prognostiziert hat. Die mittelfristigen Daten zeigen, dass wir bis 2030 ebenfalls besser als die Ziele im Referenzpfad liegen: Bis zum Jahr 2028 wird das Pensionsantrittsalter um zwei Jahre höher liegen als derzeit und von 58,4 auf 60,4 Jahre steigen."

"Wir haben einschneidende Pensionsreformen beschlossen und brauchen keine neuen! Wir brauchen keine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters, denn das würde nur zu steigender Arbeitslosigkeit führen. Was wir brauchen, ist eine Reform der Arbeitswelt! Mit Jobs für Menschen ab 50 Jahren, mit altersgerechten Arbeitsbedingungen und mit mehr betrieblicher Gesundheitsvorsorge. Und wir brauchen endlich ein Bonus-Malus-System, das jene Betriebe belohnt, die ältere Menschen in Beschäftigung halten oder neu einstellen und jene zur Kasse bittet, die Ältere in die Frühpension oder Arbeitslosigkeit drängen", unterstrich der PVÖ-Präsident erneut die Forderungen des Pensionistenverbandes Österreichs.(Schluss)sc

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